Urlaub als Grenzgänger Tipps für Familienferien in der Zugspitzarena

Badende am Heiterwanger See in der Zugspitzarena (undatiertes Foto)

Badespaß im Grenz­ge­biet. Im Hei­ter­wan­ger See kann man nach einer Tour durch Bayern und Tirol direkt auf der Grenze ins kühle Nass ein­tau­chen.

Hohe Berge, tiefe Seen – dazu Badespaß und Action für die ganze Familie: Wer sich nicht zwischen Bayern und Österreich entscheiden mag, „urlaubt“ einfach mitten dazwischen...

Hier wird man zum Grenzgänger: Die Zugspitz Arena Bayern-Tirol war einst ein EU-gefördertes Interreg-Projekt, heute ist's eine besondere Kooperation zwischen der Tiroler Zugspitz Arena mit den Orten Ehrwald, Lermoos, Berwang, Bichlbach, Biberwier, Heiterwang am See und Namlos auf der österreichischen Seite und Garmisch-Partenkirchen sowie Grainau auf der bayerischen Seite.

Davon sollen die Gäste profitieren, weil sie so die besten Angebote der drei Destinationen gebündelt erhalten. Es gibt eine gemeinsame Gästekarte (ZABT-Card), man kann die örtlichen Busse auf beiden Seiten gratis nutzen und so bayerische Schmankerl und Tiroler Gastfreundschaft verbinden. Und die mächtige Zugspitze (2962 Meter) thront über allem.

Zugspitzarena: Grenzerfahrung zwischen Bayern und Österreich

Wandern: Wer auf der Suche nach einer leichten Wanderung ist, läuft den Rundweg vom Grainauer Kurhaus über die Neuneralm und den Bader-see (Tour: 1 Stunde, nur sanfte Steigungen, Top-Blick auf die Zugspitze).

Im Wald verborgen liegt der Badersee (perfekt für eine Pause). Hier versteckt sich im glasklaren Wasser eine Nixenskulptur aus dem 19. Jahrhundert, die sich erst bei einer Fahrt ins Blaue mit dem Ruderboot zeigt. Einkehren kann man auf der Neuneralm oder im Hotel am Badersee.

Biken: Mit der mehrtägigen Radrunde Zugspitz-8 bietet die Zugspitz Arena Bayern-Tirol (ZABT) sowohl sportlichen Fahrern als auch Genussbikern eine Spitzentour rund ums Wettersteingebirge und den markanten Berg Daniel (2340 Meter), den höchsten Berg in den Ammergauer Alpen. Keine Angst, man muss nicht auf acht Gipfel hinauf, die Strecke gleicht von oben betrachtet einer liegenden Acht.

Was die Tour mit 1690 Höhenmetern so besonders macht? Mitten hindurch verläuft die Grenze zwischen Bayern und Tirol und bietet viele Möglichkeiten, den Ausflug zu erweitern: Bade-Stopp am Heiterwanger See, Downhill-Session auf den Trails Forest One und Two oder ein Abstecher in die Partnachklamm? Alles möglich.

Biberwier in der Zugspitzarena

Mons­ter­gaudi auf dem Mons­ter­rol­ler: Auf dem Ma­ri­en­berg in Biberwier auf der Tiroler Seite der Zugspitze geht es rasant bergab.

Übernachten: Das Hotel-Landgasthof Post liegt auf der österreichischen Seite in Bichlbach (52 Euro pro Person/ Nacht inkl. Frühstück). Im Berghotel Hammersbach im Zugspitzdorf Grainau gibt es neben den gemütlichen Zimmern im Landhausstil mit Aussicht aufs Zugspitzmassiv ein sehr üppiges Wellnessangebot (ab 91 Euro pro Person/Nacht inkl. Frühstück).

Wer lieber direkt im trubeligeren Garmisch-Partenkirchen wohnen will: Das aja-Hotel liegt am Bahnhof der Bayerischen Zugspitzbahn sowie an der Bushaltestelle in Richtung Garmisch-Classic (ab 74 Euro pro Person und Nacht). Bei der Buchung von Events und Co. hilft der digitale Urlaubsbegleiter „Loisl“, der alle Highlights sowie aktuelle Events in der Region kennt.

Shopping-Tipps, Schoko-Träume und Downhill-Spaß für alle

Shoppen: Die Chocolaterie Amelie in der Garmisch-Partenkirchener Ludwigstraße kreiert einzigartige Schokokunstwerke aus nachhaltigen, regionalen Produkten. An einer Glasscheibe beobachten Gäste die Herstellung und wählen anschließend aus mehr als 50 Sorten Bruchschokolade, Nougat und Pralinen aus. Auf der gleichen Straße liegt neu Bubbles& Bear. Dort gibt es handgemachte Seifen mit ausgewählten Craftbieren aus Bayern, Deutschland und Übersee.

Linus Kässer von der Chocolaterie Amelie

Linus Kässer von der Cho­co­la­te­rie Amelie kreiert Kunst­werke aus Scho­ko­la­de.

Ausflug: Downhill, Action, Nervenkitzel gibt's auf den Mountaincart- und Monsterrollerstrecken Marienberg in Biberwier auf der Tiroler Seite der Zugspitze. Erst mit der Marienbergbahn nach oben fahren, dick bereiftes Kart oder Roller auswählen und anschließend siebeneinhalb Kilometer und 700 Höhenmeter den Berg runterrasen. Abkühlen kann man sich danach im Heiterwanger See.

Das nervt: An Wochenenden ist einfach sehr viel los. Die Nähe zu den Großstädten München und Innsbruck zieht die Leute für Tagesausflüge magisch an. Lieber in der Woche kommen.

Das bleibt: Das Gefühl, wie gut man europäische Nachbarschaft leben kann.

Zugspitzarena: So komme ich hin

Mit dem Auto braucht man aus dem Rheinland über die A7 ungefähr sechseinhalb Stunden in die Zugspitz Arena Bayern-Tirol. Wer mit dem Zug anreisen will: Ab 24 Euro erreicht man das Ziel in knapp acht Stunden (mit 2 Umstiegen). Mit dem Flieger nach München oder Innsbruck kommt man auch hin (ca. 88 Euro oneway mit Gepäck). Mehr Infos im Netz: www.zugspitze.com. (red)

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