Schweres Unglück Zwei Bundeswehr-Soldaten sterben bei Unfall mit Panzer

Ekel-Alarm am Flughafen Trinkwasser mit Fäkal-Bakterien verseucht, Warnung an Passagiere

Eine Frau geht am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) durch das Terminal.

Eine Frau geht am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) durch das Terminal. In dem Trinkwasser des Flughafens wurden Bakterien nachgewiesen. 

Das dürfte die Passagiere nicht gerade freuen. Am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) wurden Bakterien im Trinkwasser gefunden. Besonders eklig: Es handelt es um Fäkal-Bakterien. 

Berlin. Nach jahrelanger Verspätung wurde der BER Flughafen in Berlin 2020 endlich eröffnet. Doch Skandal-frei bleibt es trotzdem nicht. Eine negative Meldung folgt auf die andere. Erst ging es um die drohende Insolvenz des Flughafens, nun gibt es ein neues und richtig ekliges Problem.

Denn wie der Flughafen am Dienstag (2. November) auf Twitter mitteilte, gibt es ein Problem mit dem Trinkwasser. Bei einer Routineuntersuchung wurden in dem Wasser coliforme Bakterien gefunden. Mit anderen Worten: Fäkal-Bakterien. Coliforme Bakterien vermehren sich nämlich fast ausschließlich im Darm und sind damit ein absoluter Fäkalindikator. Ihr Nachweis im Trinkwasser zeigt eine fäkale Verseuchung an. Oftmals durch mangelnde Hygienemaßnahmen. 

Laut des BER sind das Gesundheitsamt und der Trinkwasseranbieter bereits informiert. Die Ursache der Verunreinigung sei im Falle des Flughafens jedoch noch unklar. Betroffen sind neben dem Regierungsterminal und den anderen Terminals auch das Gebäude der Bundespolizei und die ILA-Messehallen. 

Flughafen BER: Trinkwasser mit Fäkal-Bakterien verschmutzt

Als Grenzwert dürfen coliforme Bakterien laut Trinkwasserverordnung in 100 ml Wasserprobe nach einem Anreicherungsverfahren nicht nachweisbar sein. Ist das dennoch der Fall, besteht dringender Handlungsbedarf, denn die Keime können Magen-Darm-Erkrankungen etwa mit Durchfall oder Erbrechen auslösen.

Das Gesundheitsamt und der Trinkwasseranbieter seien informiert. Alle Leitungen würden nun gespült. Das werde mehrere Tage dauern, sagte ein Sprecher. Fluggäste werden demnach mit Durchsagen und Informationsblättern unterrichtet. (mei mit dpa)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.