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AidaKreuzfahrtschiff gerät auf dem Meer in Sandsturm – Lage spitzt sich dramatisch zu

Ein Blick auf das Kreuzfahrtschiff „Aidanova“.

Die „Aidanova“ (hier ein Archivfoto von 2018) hatte auf einer Kanaren-Kreuzfahrt einen medizinischen Notfall an Bord und geriet in einen Sandsturm.

Ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Aida ist im Atlantik in eine brenzlige Situation geraten. Ein Notfall an Bord und ein aufziehender Sturm stellten die Crew vor eine schwierige Herausforderung.

von Tim Kronner (mac)

Das Kreuzfahrtschiff „nova“ der Aida-Flotte cruist derzeit durch den Atlantik. An Bord sind Passagierinnen und Passagiere, die eine Kanaren-Kreuzfahrt gebucht haben. Doch während dieser musste das Schiff deutlich früher Kurs auf Teneriffa nehmen als geplant.

In diesem Winter kreuzt das Aida-Kussmundschiff in den Gewässern vor den Kanaren, bevor es im April wieder nach Kiel umpositioniert wird. In dieser Zeit führt die siebentägige Route den See-Koloss entweder ab Gran-Canaria oder ab Teneriffa nach Fuerteventura, Lanzarote und auf einen Abstecher nach Madeira. Doch mittendrin kam es nun zu einem Notfall.

Notfall bei Aida-Kreuzfahrt: „Schiff nahezu an der Belastungsgrenze“

Normalerweise steht auf der Kanaren-Route der „Aidanova“ dienstags ein Seetag an. Nicht so an diesem Dienstag (14. Februar 2023). Denn ein medizinischer Notfall an Bord sorgte dafür, dass die Crew eine schwierige Entscheidung treffen musste.

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Im Bordhospital konnten die Besatzungsmitglieder einer hilfsbedürftigen Person nicht mehr die notwendige ärztliche Hilfe zukommen lassen. Als die Rettung per Helikopter angefordert werden sollte, spitze sich die Lage dramatisch zu.

Denn ein Sandsturm zog auf und durchsetzte die Luft mit Sahara-Staub. Ein Flug mit dem Helikopter wurde unter diesen Voraussetzungen unmöglich. Also traf die Crew die für die anderen Schiffsgäste etwas unangenehme, aber absolut notwendige Entscheidung.

„Aufgrund von Sahara-Staub in der Luft ist die Sicht so schlecht, dass eine Abholung mit dem Helikopter schwerlich realisiert werden könnte. Somit wurde von der Brückencrew entschieden, die Reisegeschwindigkeit deutlich zu erhöhen. Derzeit ist die ‚Aidanova‘ mit einer hohen Geschwindigkeit von etwa 20 Knoten unterwegs“, berichtete „Kreuzfahrt-Aktuelles“ am Dienstagabend.

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Die Passagierinnen und Passagiere wurden über die Planänderung informiert. Einige teilten ihre Eindrücke bei Social Media. So schrieb ein Reisender etwa: „Was für ein Tag... Eigentlich wäre ein Seetag geplant gewesen. Aufgrund eines medizinischen Notfalls an Bord ist das Schiff nahezu an der Belastungsgrenze gefahren und elf Stunden früher angekommen als geplant.“ Und weiter: „Helikopterrettung ging wegen des Wetters nicht, blöder Sandsturm.“ Nehmen Sie hier an unserer Umfrage teil:

So wurde es statt eines Seetags ein Abend im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa. Dort konnte die Notausschiffung der hilfsbedürftigen Person durchgeführt und ein medizinische Weiterversorgung an Land gewährleistet werden. Wie der gesundheitliche Zustand aktuell ist, ist nicht bekannt.

Auf Teneriffa steht am Mittwoch ein Teil-Passagierwechsel statt, da die Kanaren-Kreuzfahrten wahlweise ab/bis Gran Canaria oder ab/bis Teneriffa buchbar sind. Für die anderen Passagierinnen und Passagiere geht es nach dem Schreck nun also entweder nach Hause oder wieder auf See. Nächster Stopp: Fuerteventura.