Rauchen in der Wohnung? Das kann richtig teuer werden.
Tausende Euro SchadenIVD warnt vor Wertverlust durch Rauchen in der Wohnung

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Schadstoffe in den Wänden: Nikotin und Teer aus dem Zigarettenrauch dringen tief in poröse Materialien wie Tapeten, Putz und Holz ein.
Wer in den eigenen vier Wänden qualmt, riskiert nicht nur die eigene Gesundheit, sondern drückt auch den Wert der Immobilie. Denn die fiesen Rückstände des Rauchs setzen sich überall fest und können am Ende ein Vermögen verschlingen.
Darauf macht der Immobilienverband Deutschland (IVD) aufmerksam, wie die dpa meldet. Nikotin, Teer und andere schädliche Substanzen bleiben demnach nicht nur an Oberflächen wie Wänden und Möbeln haften. Sie dringen auch tief in Textilien und sogar in die Bausubstanz ein.
Sanierung kann Tausende Euro kosten
Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet das: Wer eine Raucher-Bude verkaufen oder herrichten will, muss oft tief in die Tasche greifen. Je nachdem, wie intensiv in dem Objekt gequalmt wurde, ist eine kostspielige Instandsetzung unumgänglich.
Der Verband schätzt, dass die Instandsetzung einer 80-Quadratmeter-Wohnung, in der ausgiebig und lange geraucht wurde, locker einige Tausend Euro verschlingen kann. Das sollte man auch im Kopf haben, wenn man den Erwerb einer solchen Immobilie in Erwägung zieht. Der Hammer: Selbst nach einer gründlichen Reinigung können die Giftstoffe bei Wärme oder Feuchtigkeit wieder ausgasen.
Was gilt für Mieterinnen und Mieter?
Vermieter können das Rauchen in der Wohnung prinzipiell nicht pauschal untersagen. Laut aktueller Rechtsprechung zählt es zur vertragsgemäßen Nutzung des Mietobjekts.
Allerdings kommt es laut IVD auf die Intensität an. Bei exzessivem Qualmen, das zu erheblichen Beschädigungen führt, können Vermieter unter Umständen Forderungen auf Schadensersatz stellen. (red)
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