Preisexplosion durch Ukraine-Krieg Sprit, Strom und Lebensmittel – so sparen Sie jetzt Geld

Ein Mädchen steckt einen 20-Euro-Schein in ein Sparschwein.

Die Preise in Deutschland für Sprit, Lebensmittel und mehr steigen und steigen. Das Symbolfoto wurde am 7. Oktober 2021 in Sieversdorf aufgenommen.

Durch den Ukraine-Krieg kommt es in Deutschland zu einer großen Preisexplosion. Viele fragen sich, wie sie die hohen Preise stemmen sollen – wir verraten Ihnen einige wertvolle Tipps, um effizient Sprit, Lebensmittel und Strom und somit natürlich auch Geld zu sparen.

Deutlich spüren wir die Folgen des Ukraine-Kriegs auch bei uns: Vor allem der Sprit und einige Lebensmittel werden um einiges teurer, außerdem leeren sich vereinzelt bereits die Supermarktregale. Viele Menschen können sich die hohen Preise nicht mehr leisten oder bekommen Angst.

Aber keine Panik: Gerade beim Autofahren lässt sich ganz einfach viel Sprit sparen und auch was den Lebensmitteleinkauf und den Strom angeht gibt es einige Tipps. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie am besten Sprit, Lebensmittel und Strom sparen und somit Ihren Geldbeutel deutlich schonen.

Sprit sparen: Fünf wertvolle Tipps

Millionen Menschen fahren morgens mit dem Auto zur Arbeit. Durch die immer höher steigenden Spritpreise wird das aber zu einem teuren Unterfangen. Glücklicherweise gibt es einige Mittel um Wege, um Sprit effizient zu sparen:

  • Tankstellen-Apps nutzen. Auf Apps wie z.B. Clever Tanken wird angezeigt, an welcher Tankstelle in Ihrer Nähe der Sprit gerade am günstigsten ist.
  • Günstigeren Kraftstoff wählen. Es muss nicht immer E5 sein: Viele Fahrzeuge können ohne Probleme auch E10 vertragen.
  • Auto leichter machen. Das Auto auszumisten kann schon einen Unterschied machen, denn leichtere Autos verbrauchen weniger Kraftstoff.
  • Fahrgemeinschaften bilden. Wer eine Fahrgemeinschaft bildet, hilft nicht nur anderen: Man kann sich auch regelmäßig beim Fahren abwechseln, wodurch die eigene Tankfüllung teilweise ganz entfällt.
  • Spritsparend fahren. Eine schonende Fahrweise ist nicht schwer: Neben vorausschauendem Fahren und der Regel „Früh hoch, spät runter schalten“ gibt es noch weitere Tipps, die man schnell im Internet findet.

Neben dem Auto gibt es aber auch andere Mittel und Wege, um ans Ziel zu kommen – beispielweise mit der Bahn. Viele Arbeitgeber bieten ihren Arbeitnehmern auch ein Jobticket an, wodurch die Preise für die Bahnfahrten deutlich günstiger werden. Und immerhin: Im Sommer lässt es sich, falls die Strecke nicht zu lang ist, auch gut mit dem Fahrrad fahren.

Einkauf im Supermarkt: So sparen Sie bares Geld

Wer von zuhause ausgezogen ist, dem ist schnell klar geworden: Lebensmittel sind echt teuer. Leider steigen auch hier die Preise momentan und viele Familien fühlen sich überfordert, da das Budget knapp wird. Mit diesen Tipps können Sie jedoch bares Geld sparen:

  • Einkaufsliste schreiben. Es ist wichtig, nicht „frei Schnauze“ einzukaufen, sondern eine durchdachte Liste zu haben. Außerdem ist es gut, sich ein Preis-Limit für den Einkauf zu setzen.
  • Nicht hungrig einkaufen. Wer hungrig einkauft, kauft automatisch mehr – das sollte man also besser vermeiden.
  • Günstigere Eigenmarken kaufen. Beim Blick ins Regal lohnt es sich, Richtung Boden zu schauen: Oft sind Eigenmarken günstiger und unterscheiden sich nicht sonderlich zu teuren Markenprodukten.
  • Angebote nutzen. Auch wenn wöchentliche Werbungsprospekte manchmal nervig sind: Wer regelmäßig Angebote nutzt, wird das in seinem Geldbeutel spüren.
  • Einfachere Gerichte zubereiten. Lecker muss nicht immer teuer oder aufwendig sein: Meistens schmecken auch einfachere Gerichte. Am Wochenende kann man immer noch mal mit mehr Aufwand kochen.

Wie man Strom ohne Nachteile spart

Viele wissen es gar nicht, aber in unserer Wohnung oder in unserem Alltag verstecken sich etliche Stromfresser, die sich ganz einfach vermeiden lassen. So können Verbraucherinnen und Verbraucher sogar hunderte von Euro sparen – wer hätte das gedacht?

  • Steckerleisten ausschalten und den Stand-by-Modus abschalten kann Wunder bewirken – nachts braucht man die meisten Geräte ja eigentlich eh nicht.
  • Energiespargeräte nutzen. Geräte auszutauschen kostet anfangs zwar etwas, rentiert sich aber auf lange Zeit deutlich.
  • Richtig Wäsche waschen. Die Maschine sollte am besten voll sein. Normale Wäsche kann auch nur auf 40 Grad gewaschen werden, Vorwäsche oder hohe Temperaturen sind eigentlich nicht nötig.
  • Kühlschrank schonen. Die Kühlschranktür sollte nicht zu lange aufgelassen werden und die Temperatur braucht nicht zu niedrig sein. Außerdem sollte er nicht neben einer Wärmequelle stehen.
  • Schonendes Kochen und Backen. Wer mit einem geschlossenem Topf kocht, hat keine Nachteile und spart sogar Zeit. Beim Backen kann das Vorheizen im Backofen auch ohne Probleme übersprungen werden.

Im Internet lassen sich noch viele weitere Tipps rund um das Thema Sparen finden. Ein weiterer Ratschlag: Ein guter Überblick über die eigenen Finanzen und eine feste Rücklage ist nie verkehrt. So lassen sich die kommenden Ausgaben viel besser planen und koordinieren, wodurch einen auch eine plötzliche Preisexplosion weniger unvorbereitet trifft. (sai)

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