Osterdeko in letzter Minute? Kein Problem! So sprießt das Grün rechtzeitig.
Ostergras selbst ziehenSo einfach habt ihr pünktlich frisches Grün im Körbchen

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Frisches Ostergras selbst ziehen: Mit Weizen-, Gersten- oder Dinkelsamen lässt sich in nur acht bis zehn Tagen das perfekte grüne Nest für das Osterkörbchen gestalten.
Egal ob im Osternest oder als frische Tischdeko – für viele ist saftiges Ostergras ein Muss. Der absolute Knaller: Man muss es nicht im Laden holen, sondern kann es super easy selbst anpflanzen. Wer jetzt damit anfängt, hat pünktlich zum Fest die ideale Dekoration parat.
Laut dem Industrieverband Agrar (IVA) ist es sogar genug, wenn man erst zehn Tage vor dem Fest loslegt, wie die dpa berichtet. Wichtig ist nur: Finger weg von normalem Rasensamen! Besser sind Samen von Weizen, Gerste oder Dinkel. Die Keimlinge schießen in acht bis zehn Tagen auf 10 bis 15 Zentimeter hoch – die perfekte Größe fürs Körbchen.
Aussaat? So klappt's garantiert!
Ihr braucht nur simple, unbehandelte Getreidekörner. Aber aufgepasst! In den Samentüten aus dem Gartencenter steckt oft Wiesen-Lieschgras. Und das ist ein Geduldsspiel: Es dauert mehrere Wochen, bis es richtig schön buschig wird.
Schon fast zu spät? Keine Sorge! Dann ist Kresse eure Rettung. Sie schießt in nur vier bis sechs Tagen auf circa fünf Zentimeter hoch. Und das Beste daran: Sie ist nicht nur hübsch, sondern schmeckt auch noch mega lecker auf dem Brötchen beim Oster-Brunch.
Als Basis funktioniert Blumenerde oder auch Watte. Für Kresse ist Watte aber die Top-Wahl. Einfach den Untergrund in eine Schale oder einen tiefen Teller packen, anfeuchten und die Samen schön dicht und gleichmäßig draufstreuen. Kleiner Trick für Eilige: Legt die Getreidekörner eine Nacht lang in Wasser, das beschleunigt das Keimen. Am nächsten Morgen das Wasser wegschütten, die Körner kurz abbrausen und ab geht die Post.
Standort und Pflege: So wird's was!
Euer Ostergras liebt es hell, also ab damit auf die Fensterbank. In den nächsten Tagen müsst ihr die Watte oder Erde immer gut feucht halten. Aber Achtung, nicht ertränken! Zu viel Wasser führt zu Staunässe und dann droht Schimmel-Alarm!
Wächst das Gras schneller als die Vorfreude und wird schon vor Ostern zu lang? Kein Ding, einfach die Schere zücken und kürzen. Oder ihr stellt es an einen kühleren Ort, das bremst das Wachstum.
Und nach Ostern? Ab in die Tonne?
Nach den Feiertagen muss das Gras auf keinen Fall in den Müll! Jetzt kommt der Kniff: Eure Haustiere werden es lieben! Katzen, Meerschweinchen und andere Nager stürzen sich auf das frische Grünzeug. Und falls ihr mehrjährige Sorten wie das Wiesen-Lieschgras habt: einfach nach Ostern raus in den Garten damit. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

