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„Stiftung Warentest“Vorsicht bei Mineralwasser – diese zwei Sorten sollte man nicht trinken

Stiftung Warentest hat Mineralwasser unter die Lupe genommen: Zwei Sorten schnitten besonders schlecht ab. Unser Symbolbild ist undatiert.

Stiftung Warentest hat Mineralwasser unter die Lupe genommen: Zwei Sorten schnitten besonders schlecht ab. Unser Symbolbild ist undatiert.

Welches Wasser ist das beste? Stiftung Warentest hat einige bekannte Wässer getestet: Die Testsieger sind überraschend günstig, aber von zwei bekannten Produkten wird eher abgeraten.

von Sarah Istel (sai)

Wasser ist und bleibt der beste Durstlöscher. Mittlerweile gibt es unglaublich viele verschiedene Marken, die ihr Wasser in den unterschiedlichsten Sprudelstärken verkaufen – da verliert man schnell den Überblick. 

Die Stiftung Warentest hat in ihrem „test“-Heft Ausgabe 7/2023 einige der gängigsten Wassermarken getestet: Welches Wasser schmeckt am besten? Sind in manchen Flaschen gefährliche Rückstände enthalten?  In diesem Artikel findest du die Antwort.

Stiftung Warentest testet Mineralwasser: Diese zwei sind „ausreichend“

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 29 Wässer in der Sprudelstärke Medium getestet, darunter die von bekannten Supermärkten und Discountern wie Aldi, Edeka und Kaufland. Beim Test wurden die Produkte neben dem Geschmack auch auf potenziell kritische Stoffe untersucht. 

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Von den 29 Wässern haben acht mit „sehr gut“ und 18 mit „gut“ abgeschnitten. Zwei erhielten jedoch die Note „ausreichend“. Der Grund: In den Flaschen vom Wasser „Ivorell“ von dm wurde Benzol und Acetaldehyd gefunden, welches ins Wasser übergehen kann und krebserregend ist. Der gemessene Wert stellt kein Gesundheitsrisiko dar, allerdings gibt dm bei dem Wasser an, dass es zur Zubereitung von Babynahrung geeignet ist, deswegen wurde es von Stiftung Warentest deutlich heruntergestuft. 

Auch das Wasser „Gut & Günstig“ von Edeka konnte nicht überzeugen. Die deklarierten Mineralstoffe sind nicht wie angegeben in dem Produkt zu finden, deswegen erhielt es die Bewertung „ausreichend“ (4,5).

Stiftung Warentest testet Mineralwasser: Die Testsieger

Auf dem Siegertreppchen stehen überraschend viele Wässer aus Discountern und Supermärkten, weswegen sie teilweise sogar bis um das Dreifache günstiger als die anderen Wässer sind. Grundsätzlich wurden im Test alle Produkte geschmacklich mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet, aber für den Sieg braucht es mehr als das.

Diese Wässer haben am besten abgeschnitten und schonen auch den Geldbeutel:

  • Kaufland K-Classic Medium, Note: „Sehr gut“ (1,4), Preis pro Liter: 0,18 Euro
  • Lidl Saskia Jessen Medium, Note: „Sehr gut“ (1,4), Preis pro Liter: 0,18 Euro
  • Penny Medium Quintus Quelle, Note: „Sehr gut“ (1,4), Preis pro Liter: 0,18 Euro
  • Aldi Quellbrunn Medium Kurfels, Note: „Sehr gut“ (1,5), Preis pro Liter: 0,18 Euro

Auf Platz eins liegt allerdings das Wasser von Aquintus für 40 Cent pro Liter. Es überzeugt vor allem durch seinen vielfältigen Geschmack, und es wurden auch keinerlei kritische Stoffe gefunden. 

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Stiftung Warentest: Teurere Wässer im Test

Im Test wurden auch einige teurere Wässer getestet. Darunter das von Fürst Bismarck, Rheinfels Quelle, Biokristall und Share (Preis zwischen 67 Cent und 1,45 pro Liter).

Diese Marken wurden zwar auch mit „Sehr gut“ oder „Gut“ bewertet, liegen aber im Test trotzdem weiter hinten. Das liegt unter anderem an einer schlechteren Deklaration und einer ausbaufähigen Verpackung.