Kein Grund zur Panik, wenn die Ostereierfarben leer sind. Dein Küchenschrank ist eine wahre Schatzkiste für bunte Eier.
Keine Farbe im HausSo werden Ihre Eier mit Kaffee und Co. trotzdem bunt

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Kurkuma, Rotkohl, Heidelbeeren: Auch natürliche Zutaten eignen sich zum Färben von Ostereiern.
Ostern steht vor der Tür, aber die Farben zum Eierfärben sind alle? Das ist kein Problem! Ein Blick in die eigene Küche kann die Lösung sein. Denn mit vielen alltäglichen Lebensmitteln lassen sich die Eier wunderbar natürlich gestalten.
Wie die dpa meldet, empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Beispiel Kurkuma für ein leuchtendes Gelb. Grüne Farbtöne erzielt man mit Spinat, Brennnesseln oder auch Petersilie. Für ein sattes Blau bis Violett eignen sich Rotkohl oder alternativ getrocknete Heidel- oder Holunderbeeren.
Überraschung aus der Kaffeemaschine
Und es geht noch weiter: Auch mit Zwiebelschalen, starkem Kaffee oder Schwarztee können Ostereier gefärbt werden, so der Hinweis. Das Ergebnis sind dann erdige Brauntöne.
So wird der Farbsud angesetzt
Die Herstellung ist ganz einfach. Man kocht eine Handvoll des jeweiligen Naturmaterials für circa eine halbe Stunde in einem Liter Wasser auf. Danach wird der Sud gefiltert und mit einem Schuss Essig verfeinert. In diese Flüssigkeit legt man die hartgekochten Eier und lässt sie so lange darin, bis die gewünschte Farbintensität da ist.
Der Essig hat laut BUND einen wichtigen Zweck: Er sorgt für eine bessere Haftung der Farbe und lässt sie brillanter erscheinen. Am besten funktionieren die Naturfarben übrigens auf weißen Eiern, da sie dort intensiver leuchten. Die Verbraucherzentrale Hessen warnt jedoch davor, Filzstifte, Nagellack oder Künstlerfarben zu nutzen, da diese nicht für Lebensmittel geeignet sind.
Nachhaltiges Nest statt Plastik-Kram
Auch für das Osternest braucht es keine neuen Anschaffungen. Ausgediente Eierkartons oder andere Pappen lassen sich laut BUND wunderbar bemalen und als Nest wiederverwenden.
Als Füllung kann man Heu von Haustieren wie Zwergkaninchen oder Meerschweinchen nehmen, anstatt künstliches Gras zu kaufen. Eine andere kreative Möglichkeit: Wenige Tage vor dem Fest Kresse oder Weizengras in einer Schale aussäen. So wächst ein frisches, essbares und plastikfreies Nest heran (red).
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

