Abo

+++ EILMELDUNG +++ Erneuter Bombenfund Blindgänger in Deutz – Freigabe zur Sprengung erteilt

+++ EILMELDUNG +++ Erneuter Bombenfund Blindgänger in Deutz – Freigabe zur Sprengung erteilt

Angst vor dem Job-WechselStudie zeigt: Darum wollen Deutsche jetzt lieber Sicherheit

Jobwechsel

Copyright: Julian Stratenschulte/dpa

Das Interesse an Berufswechseln hat abgenommen. (Symbolbild)

Die Lust auf einen neuen Job ist im Keller. In unsicheren Zeiten setzen die Menschen auf das, was sie haben.

Die Jagd nach dem nächsten Karrieresprung ist vorbei. Für zahlreiche Arbeitnehmer steht nun Beständigkeit an erster Stelle. Die wackelige ökonomische Situation führt dazu, dass die Neigung zu einem Arbeitsplatzwechsel in der Bundesrepublik merklich nachgelassen hat.

Diese Erkenntnis stammt aus einer Auswertung von Xing, einer Karriere-Plattform aus Hamburg, bei der das Institut Forsa circa 3.400 Arbeitnehmer interviewte. Wie die „dpa“ unter Berufung auf die jährliche „Wechselbereitschaftsstudie“ meldet, erwägt aktuell nur noch ungefähr ein Drittel (34 Prozent) einen neuen Job oder ist für einen solchen Schritt zu haben. Dieser Anteil betrug 2025 noch 36 Prozent, während er in den Jahren davor bei 37 Prozent lag.

In der Krise zählt vor allem eins: Sicherheit

Aber was sind die Gründe dafür? Eine deutliche Antwort liefert Julian Stahl, ein Experte für den Arbeitsmarkt bei Xing. Er verweist auf gestiegene geopolitische Konflikte, eine rasante technologische Entwicklung und eine Konjunktur, die schwächelt. All diese Faktoren verstärken bei den Arbeitnehmern das Bedürfnis nach einem sicheren Arbeitsplatz.

Überraschung bei den Generationen: Jung will wechseln, Alt wird risikofreudig

Es ist bemerkenswert, wie sehr die Neigung zu einem Arbeitsplatzwechsel vom Lebensalter abhängt. Die Zahlen variieren erheblich, von 17 bis zu 44 Prozent. Als einfache Formel gilt: Jüngere Mitarbeiter zeigen eine höhere Bereitschaft, sich beruflich neu zu orientieren.

Allerdings zeigt sich ein unerwarteter Gegentrend: Gerade bei den Babyboomern (geboren zwischen 1946 und 1964) ist die Lust auf Veränderung gewachsen. In dieser Altersgruppe ziehen inzwischen 17 Prozent einen neuen Job in Betracht, was einem Zuwachs von zwei Prozentpunkten entspricht.

Die Umfrage wurde von Forsa im Zeitraum vom 15. Dezember 2025 bis zum 8. Januar 2026 durchgeführt. Interviewt wurden dabei sozialversicherungspflichtig angestellte Personen zwischen 18 und 67 Jahren. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Eine Frau geht in einem Bürohaus eine Treppe hoch

Angst vor neuem Job

Experte gibt 6 simple Tipps für den nächsten Karriereschritt