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„Clean Chic ist in aller Munde“Das sind die neuen Trends für Braut, Bräutigam und Gäste

Mix & Match von Diamonds by Lilly

Copyright: Diamonds by Lilly/dpa-tmn

Anderer Rock zum Oberteil gewünscht? Wer mag, kann einzelne Teile des Braut-Outfits je nach Wunsch neu zusammenfügen. Das Stichwort: Mix & Match. Hier ein Beispiel von Diamonds by Lilly.

Hochzeitstrends 2024: Von Clean Chic bis Märchenkleid.

Satin, Tüll oder doch ein Zweiteiler? Wer heiratet, steht vor einer riesigen Kleider-Auswahl. Ein Trend sticht aber gerade total heraus: der minimalistische Stil. „Clean Chic ist in aller Munde“, bestätigt Doris Nothnagel. Sie ist Expertin, hat einen eigenen Podcast zum Thema Brautkleid und führt ein Brautmodengeschäft in Stuttgart.

Was das heißt? Gefragt sind Kleider, die mit geraden Schnitten und nur sehr dezenten Details überzeugen. Der Fokus liegt voll auf edlen Materialien wie Satin, Mikado oder auch Seide, anstatt auf pompösem Schmuck.

Das Märchenkleid ist wieder da

Doch es gibt einen Gegentrend, der ebenfalls sein großes Comeback erlebt: das opulente Kleid mit ausladendem Rock. Manchmal kommt es sogar mit einem Reifrock oder vielen Tüllschichten daher. Ein besonderes Detail ist hier die Baskentaille, die v-förmig nach unten spitz wird.

„Solche Schnitte lassen die Taille schmaler erscheinen und heben die Silhouette besonders hervor“, erläutert Jaqueline Kämpfe, eine Hochzeitsplanerin aus Chemnitz. In dieser Saison wird zudem oft die Hüftpartie stärker in Szene gesetzt, eine Anlehnung an prunkvolle Ballkleider aus der Vergangenheit.

Verwandlungskünstler: Ein Kleid für viele Looks

Aber ganz gleich, welcher Look es am Ende wird: „Die Branche ist heute weniger trendorientiert als früher, sondern stark von Individualität geprägt“, meint Susan Lippe-Bernard, die Chefredakteurin vom Magazin „Braut & Bräutigam“. Aus diesem Grund konzentrieren sich zahlreiche Designer auf Kleider, die sich verändern lassen.

Ob abnehmbare Ärmel, ein Überrock oder das kurze Partykleid, das unter dem langen Rock wartet – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. „Man kann an einem Tag zwei oder drei verschiedene Auftritte haben“, sagt Lippe-Bernard dazu. Ebenfalls sehr populär sind sogenannte Mix-and-Match-Systeme, bei denen man Oberteile und Röcke nach Lust und Laune zusammenstellen kann.

Der Look für Bräutigam und Gäste

Und was ist mit dem Bräutigam? Laut Lippe-Bernard werden Farbtöne wie Beige und Grün, etwa Olive oder Tanne, immer beliebter. Der Trend bewegt sich weg von klassischen Hochzeitsanzügen aus Brokatstoff. Stattdessen sind moderne Schnitte gefragt, die man auch nach der Feier noch anziehen kann. Anstelle der Fliege wählen viele Männer zudem eine einfache Krawatte.

Die Hochzeitsgäste dürfen sich modisch wieder mehr austoben, es wird vielfältiger. Eine eiserne Regel bleibt aber bestehen: Ein komplett weißes Outfit ist ein absolutes No-Go! Diese Farbe gehört traditionell nur der Braut.

Auch ein durchgehend schwarzer Look wird auf zahlreichen Hochzeiten als nicht angebracht angesehen, vor allem bei Feiern im Sommer. Angesagt sind stattdessen Kleider in längeren Schnitten, häufig mit einem Beinschlitz. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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