Kopfkino des Grauens? Wie Sie den inneren Nörgler endlich abstellen.
Immer diese SelbstvorwürfeExpertin verrät, wie Sie endlich netter zu sich selbst sind

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Wer zur Selbstverurteilung neigt, kann unter Umständen von einer Psychotherapie profitieren.
Irrtümer und kleine Pannen geschehen uns allen – das ist einfach Teil des Daseins. Aber einige Leute geraten deswegen in eine Spirale der Selbstanklage. Sie verurteilen sich gnadenlos und machen sich das Leben zur Hölle.
„Betroffen sind Menschen, die ein geringes Selbstwertgefühl und wenig Selbstmitgefühl haben“, erklärt Professorin Angela Merkl-Maßmann. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie an der Fliedner Klinik in Berlin, wie die „dpa“ meldet. Von sich selbst verlangen diese Personen absolute Perfektion.
Psychiaterin rät: „Fehltritte sind normal“
„Dabei ist es menschlich, Fehler zu machen oder etwas falsch einzuschätzen“, stellt Merkl-Maßmann klar. Personen, die stark zu Selbstanklagen tendieren, legt sie eine therapeutische Behandlung nahe. Bei einer solchen Unterstützung steht zum Beispiel das Training des eigenen Mitgefühls mit sich selbst im Fokus.
Unter professioneller Begleitung erlernen Betroffene etwa, achtsamer zu werden: Sie spüren in sich hinein und nehmen ihre Emotionen wertfrei an. Ein weiterer entscheidender Punkt ist, sich selbst die gleiche Herzlichkeit wie einem guten Freund oder einer guten Freundin entgegenzubringen und sich mit aufbauenden Worten Trost zu spenden.
So stoppen Sie die negative Gedankenspirale
Wenn die düsteren Gedanken die Oberhand gewinnen, kann eine kurze Pause Wunder wirken. Konzentriert euch auf eure Atmung. Spürt, wie sie euch zur Ruhe bringt.
Das Ziel ist es, den nörgelnden Kommentator im Kopf stumm zu schalten. Sprecht euch stattdessen lieber selbst Mut zu, etwa mit Sätzen wie diesem: „Ich schaffe mein Ziel, auch wenn ich Fehler mache“. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
