Stress schlägt auf den Rücken? Diese Yoga-Übungen helfen.
Weg mit dem SchmerzDiese drei Yoga-Übungen helfen gegen Stress und Schmerzen

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn
Und strecken: Die Yoga-Pose Herabschauender Hund dehnt die gesamte Körperrückseite und kräftigt Schultern und Arme.
Wer unter Stress steht, merkt das oft auch im Rücken: Die Schultern ziehen sich hoch, der Nacken wird bretthart und der untere Rücken fühlt sich total verspannt an. Ein fieses Gefühl, das viele im Alltag nur zu gut kennen.
Doch es gibt Hilfe: Yoga kann hier gleich doppelt ansetzen – über Bewegung und über Entspannung. Wie die Aktion Gesunder Rücken (AGR) erklärt, fördert Yoga nicht nur eure Beweglichkeit, das Körpergefühl, die Balance und stärkt die Muskeln. Durch die besondere Verbindung von Bewegung und bewusstem Atmen hilft es euch auch dabei, Stress abzubauen – und genau davon profitiert am Ende euer Rücken.
Ungünstige Gewohnheiten im Alltag erkennen
Ein weiterer riesiger Vorteil: Wer regelmäßig Yoga übt, achtet viel stärker auf seine Haltung und Bewegungsmuster. So könnt ihr ungünstige Gewohnheiten im Alltag viel früher bemerken und gegensteuern – zum Beispiel das stundenlange Sitzen ohne Ausgleich oder das ständige Hochziehen der Schultern, wenn es mal wieder stressig wird.
Aber was, wenn der Rücken sowieso schon schmerzt? Die AGR empfiehlt Anfängerinnen und Anfängern sanfte Yoga-Stile wie Hatha-, Yin- oder Restorative Yoga. Am besten sucht ihr euch Kurse für „Rücken-Yoga“, bei denen die Übungen speziell auf den Rücken abzielen. Ganz wichtig: Bei akuten Schmerzen solltet ihr aber unbedingt vorher professionellen Rat bei einem Arzt oder einer Ärztin einholen!
Drei einfache Übungen für zu Hause
Die Aktion Gesunder Rücken nennt drei Übungen, die gezielt die Mobilität und Stärkung von Rücken und Schultern fördern. Achtet dabei auf eine gut gepolsterte, rutschfeste Unterlage, um eure Gelenke und die Wirbelsäule zu schonen.
1. Herabschauender Hund
2. Kind-Pose – Entspannung für den unteren Rücken
3. Sphinx-Pose – Wohltat für den oberen Rücken
Weg mit dem Leistungsdruck!
Das Wichtigste beim Yoga: Es darf sich intensiv anfühlen, aber es soll niemals wehtun. Entscheidend ist eine saubere Ausführung – nicht, wie lange oder wie ehrgeizig ihr eine Position haltet. Gerade wenn ihr Yoga gegen Stress macht, solltet ihr nicht in den nächsten Leistungsmodus verfallen. Übt lieber langsam, macht Pausen und konzentriert euch auf eure Atmung.
Übrigens: Viele Krankenkassen bezuschussen Präventionskurse oder übernehmen die Kosten sogar komplett, darunter auch für Yoga. Voraussetzung ist, dass der Kurs von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert ist. Eine Suche beim GKV-Spitzenverband hilft euch, den passenden Kurs zu finden (einfach „Hatha-Yoga“ anklicken). (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
