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Mit Gibberish zum GlückPsychologin verrät vier simple Tricks gegen einen miesen Tag

Eine Frau hält sich ein trauriges Smiley vor ihr Gesicht

Copyright: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Emotionen zulassen: Drei Minuten Jammern geben Raum, um Ärger auszuleben, danach kann der Blick wieder nach vorn gehen.

Ein mieser Tag? Diese 4 Psycho-Tricks helfen sofort!

Alles geht schief? Psychologin verrät 4 simple Tricks, die sofort helfen Die Milchpackung knallt auf den Küchenboden, die S-Bahn ist weg und das Fahrrad hat einen Platten. Manche Tage fühlen sich einfach nur verkorkst an. Aber ist der Tag damit wirklich komplett abgeschrieben?

Keineswegs, sagt die Psychologin und Trainerin Nanni Glück. Wie die dpa meldet, hat sie vier im Alltag erprobte Kniffe parat, mit denen sich das Blatt noch wenden lässt.

1. Erstmal richtig Dampf ablassen

«Erlauben Sie sich, zu hadern, zu jammern, sich zu beschweren oder sich zu ärgern», so der Rat von Glück. Die Emotion ist ja sowieso präsent. Entscheidend ist aber ein Zeitlimit: Ein Wecker, gestellt auf drei Minuten, ist ideal. «Das reicht vollkommen», meint die Expertin. Ihr Zusatz-Tipp für eine Prise Humor: «Ärgern Sie sich nicht auf Deutsch [...], sondern nutzen Sie dafür Gibberish.» Das bedeutet, einfach in einer Fantasiesprache loszufluchen. Laut Glück bewahrt das davor, von den Gefühlen überrollt zu werden, denn: «Es ist nämlich ziemlich albern, auf Gibberish zu schimpfen.»

2. Rauszoomen und durchatmen

Wem das zu kindisch vorkommt, für den hat Glück eine Alternative: «Zoomen Sie kurz aus der Situation und schauen Sie von außen auf das, was ist.» Seht euch selbst als außenstehende Person: Da ist jemand, der gerade eine echt unangenehme Erfahrung macht. Selbstverständlich darf derjenige sich ärgern. Mit diesem Abstand wird aber auch schnell klar: Die ganze Sache ist nur ein kurzer Augenblick. Ein Blick nach vorn schafft Distanz, weil die Lage sich ändern wird und aus der Perspektive von übermorgen viel unbedeutender erscheint.

3. Den Blick auf das Gute richten

Drückt im Kopf den Pausenknopf und seht euch um: Was ist in der direkten Nähe gerade positiv, hübsch oder sogar witzig? «Finden Sie mindestens drei Dinge und bleiben Sie für ein paar Momente dabei», so der Rat von Nanni Glück. Das könnte der Kaffeebecher auf dem Tisch sein oder der Sonnenschein, der ins Zimmer fällt. Positive Gefühle weiten den Horizont, erklärt die Psychologin. Auf diese Weise ergeben sich neue Denk- und Handlungsoptionen, auch wenn die Lage erstmal dieselbe bleibt. «Aber Sie kommen wieder als der gelingende und erfolgreiche Mensch zurück, der Sie sind.»

4. Die persönliche Gute-Laune-Liste zücken

Wenn die Stimmung immer noch im Keller ist, kommt der nächste Vorschlag von Glück: «Widmen Sie sich etwas, das Ihnen wirklich Freude bereitet und Spaß macht.» Eine vorbereitete Aufstellung mit wenigstens zehn Dingen, die einem ein gutes Gefühl geben, ist dabei sehr nützlich.

«Die Liste ist wichtig, denn in Momenten, in denen das Leben crasht, fällt Ihnen davon garantiert nichts ein», erklärt die Trainerin. Ihr eigener Spitzenreiter auf der Liste? «Auf meiner ganz persönlichen Liste steht auf Platz 1: Luftpolsterfolie knallen lassen. Ich liebe das!», gibt sie preis.

Der Haken: Wahrscheinlich habt ihr an einem Katastrophen-Tag null Bock, euch mit etwas so Simplem zu beschäftigen. «Machen Sie es trotzdem», unterstreicht Glück. Sie verspricht, dass nach kurzer Zeit die Freude zurückkehrt und die Oberhand gewinnt. So bekommt der Tag doch noch die Kurve. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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