Verlegenheit auf der Toilette? Weshalb eure Partnerschaft davon profitieren kann.
Hilfe, ich muss aufs KloPsychologin verrät, wie aus Scham echte Nähe entstehen kann

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Nicht nur Lavendelduft: Gerade in neuen Beziehungen schämt man sich vielleicht, wenn der andere plötzlich Dinge mitbekommt, die vorher privat waren.
Die erste Reise zu zweit, das erste gemeinsame Nest: Und plötzlich bekommt der Liebste oder die Liebste mit, wenn man mal muss. Ein Augenblick, der besonders zu Beginn einer Partnerschaft für hochrote Köpfe sorgen kann. Aber sich dafür zu genieren, ist unnötig – eure Liebe kann dadurch sogar wachsen.
„Scham ist erst mal ein normales Gefühl und eine sinnvolle Funktion, die uns anzeigt, dass unsere Balance von Nähe und Distanz aus dem Gleichgewicht geraten ist“, erläutert die Psychotherapeutin Kathryn Eichhorn. Diese Information meldet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und bezieht sich dabei auf das Magazin „Apotheken Umschau“.
Wenn aus Verlegenheit Vertrautheit wird
Besonders wenn die Liebe noch ganz frisch ist, taucht diese Emotion oft auf. „Haben wir uns bis dahin noch gegenseitig idealisiert, möchten wir nicht, dass nun sichtbar wird, dass wir nicht nur Lavendelduft verströmen“, sagt Eichhorn dazu. Die Peinlichkeit entsteht, weil der Partner auf einmal Sachen mitkriegt, die man zuvor noch verstecken konnte.
Obwohl sich das komisch anfühlen mag, solltet ihr die Lage als eine Möglichkeit betrachten. Es ist die ideale Gelegenheit für ein offenes Gespräch und um die eigenen Grenzen neu zu definieren. Oft ist eine ordentliche Portion Humor dabei die beste Unterstützung.
Dieser Spruch kann die peinliche Lage entschärfen
Die Expertin für Psychotherapie hält einen praktischen Ratschlag bereit, um die Anspannung aufzulösen. Eichhorn empfiehlt: „Sätze wie: ‚Geh doch bitte mal kurz um den Block, ich brauche hier gerade mal zehn Minuten Privatsphäre‘ entziehen der Scham den Stachel“.
Der größte Vorteil dieser Augenblicke: Im Anschluss seid ihr sicher, dass euer Gegenüber euch auch dann noch liebt, wenn mal ein Geräusch entweicht. Nach Ansicht der Fachfrau entwickelt sich erst dann „echte Intimität und Nähe“, wenn wir gewillt sind, auch diese Aspekte von uns preiszugeben. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
