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Der Krypto-Wahn geht weiterTrotz Crash: Anleger hoffen auf Bitcoin-Kurs von 538.000 Dollar

Kryptowährungen

Copyright: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mit den Kryptowährungen geht es in diesem Jahr bisher bergab. (Symbolbild)

Krypto-Crash? Anleger bleiben cool und haben irre Ziele.

Der Kryptomarkt bebt, die Werte stürzen ab – doch viele von euch bleiben total unbeeindruckt. Eine brandneue Erhebung enthüllt jetzt: Trotz massiver Verluste halten Investoren an Bitcoin & Co. fest und haben krasse Preisziele im Kopf.

Die heftigen Wertverluste und die jüngste Volatilität können dem Vertrauen in digitale Währungen offenbar nichts anhaben. Das legt der jährliche „Crypto Survey“ der Beratungsfirma Strategy& nahe. Als die Werte während Januar und Februar besonders tief fielen, haben lediglich gut 17 Prozent der Investoren ihre Anlagen verringert.

Ganz im Gegenteil: 20 Prozent haben ihre Bestände sogar aufgestockt. Und fast 36 Prozent haben zwar zuerst verkauft, sind nach den Abstürzen aber sofort wieder eingestiegen. Für diese Untersuchung wurden im März und April 2.500 Krypto-Investoren in fünf Nationen befragt, darunter auch Deutschland. Bei zwei Dritteln handelt es sich um Kleinanleger mit Investments von maximal 10.000 Dollar beziehungsweise Euro.

Absturz? Anleger bleiben cool

Zur Erinnerung: Der Bitcoin erreichte im vergangenen Jahr einen Rekordwert von über 115.000 Dollar. Bis Anfang Februar hatte die digitale Währung in Dollar fast die Hälfte ihres Werts eingebüßt, im Euroraum war es sogar noch mehr. Seitdem gab es ein ständiges Auf und Ab, aber keinen echten Aufwärtstrend. Am Freitagnachmittag rutschte der Wert unter einen Stand von 61.000 Dollar.

Das scheint die Mehrheit aber überhaupt nicht zu kümmern. Die 500 befragten Deutschen rechnen im Durchschnitt mit einem unfassbaren Bitcoin-Wert von etwa 538.000 Dollar bis Ende 2030. Und das ist noch die vorsichtige Schätzung! Im Durchschnitt aller fünf untersuchten Länder liegt die Erwartung sogar bei einem Wert von circa 854.000 Dollar.

„True Believers“ mit Wahnsinns-Plan

„Krypto-Anleger und -anlegerinnen bleiben ‚True Believers‘“, erläutert Philipp Wackerbeck, einer der Verfasser der Untersuchung und globaler Leiter des Bereichs Finanzdienstleistungen bei Strategy&. „Sie halten trotz Crash und Kursschwankungen an den eigenen Beständen fest, denken langfristig und entwickeln ein Anlageverhalten, das sich immer mehr dem Umgang mit traditionellen Anlageklassen wie Aktien oder Fonds annähert.“

Die Investoren betrachten die gegenwärtigen Turbulenzen also anscheinend nur als eine vorübergehende Delle und bleiben bei ihrer langfristigen Taktik. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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