Freigang für die Katze? Eine Entscheidung, die Halter entzweit.
„Katzen gehören nach draußen“Experten erklären, was für Freigang und was dagegen spricht

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Kontrollierter Freigang: Ausbruchsichere Netze auf Balkon oder Terrasse bieten Katzen eine sichere Möglichkeit, etwas Natur zu genießen.
„Katzen gehören nach draußen!“, sagen die einen. „Drinnen ist es sicherer!“, halten die anderen dagegen. Der Konflikt zwischen Freiheit und Schutz – für zahlreiche Katzenhalter eine schwierige Abwägung. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten hat für Unentschlossene wesentliche Aspekte zusammengestellt, so berichtet die dpa.
Als Erstes ist ein genauer Blick auf das eigene Wohnumfeld entscheidend. Existiert ein weitläufiger Garten oder liegt die Wohnung an einer stark frequentierten Straße? Man sollte sorgfältig prüfen, welche Risiken für ein Tier mit Freilauf direkt vor der Tür bestehen.
Risiken im Freien: Das sollten Sie wissen
Die Organisation warnt, dass im Freien zahlreiche Bedrohungen existieren. Zu den Risiken zählen nicht nur Fahrzeuge, sondern ebenso Auseinandersetzungen mit anderen Katzen, Attacken durch Wildtiere, Entwendung, Infektionskrankheiten oder auch Misshandlungen von Tieren.
Tierschutzexperten empfehlen dringend, eine Katze, die nach draußen darf, kastrieren zu lassen. Ein positiver Zusatzeffekt ist, dass kastrierte Tiere seltener umherziehen und weniger in Raufereien verwickelt sind. Zusätzlich wird von der Organisation angeraten, das Haustier mit einem Chip zu versehen und es bei einem Register für Heimtiere anzumelden.
Das braucht jede Katze für den Ausflug nach draußen
Damit der Stubentiger, speziell in der Nacht, stets Zugang zum Haus hat, ist eine Katzenklappe optimal. Ein Halsband, das Licht zurückwirft und einen Sicherheitsmechanismus besitzt, verbessert die Erkennbarkeit bei Dunkelheit. Ein GPS-Sender am Halsband ermöglicht es, den Aufenthaltsort des Tieres jederzeit zu verfolgen.
Besonders entscheidend ist: Unerfahrene oder junge Tiere dürfen draußen keinesfalls auf sich allein gestellt sein. Die Eingewöhnung an den Freilauf, das eigene Heim und die Nachbarschaft muss schrittweise erfolgen.
Die Alternative: Gesicherter Freilauf
Laut der Stiftung Vier Pfoten stellt ein überwachter und abgesicherter Auslauf eine ideale Lösung dar. So lassen sich je nach Gegebenheit der Garten, die Terrasse oder der Balkon mit einem fluchtsicheren Netz für Katzen absichern. Auch ein Ausflug an einer längeren Leine ist eine Option, wobei das Anlegen eines Geschirrs und das Gehen damit vorsichtig trainiert werden muss. Diese Methode bietet nicht nur dem Haustier Sicherheit, sondern bewahrt ebenso Vögel und andere kleine Tiere.
(red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
