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Klare Ansage an ElternLehrerin verrät Tipp, damit die Klassenfahrt nicht eskaliert

Gäste stehen mit Koffern und Taschen vor einer Jugendherberge

Copyright: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn

Frühzeitige Abreise wegen Regelbruch? Es kommt in der Regel nur selten vor, dass Kinder auf Klassenfahrt vorzeitig von ihren Eltern abgeholt werden müssen.

Der Albtraum für Eltern: Wenn der Anruf von der Klassenfahrt kommt.

Endlich geht es los, die Taschen sind fertig – die Schulreise kann beginnen! Aber bei vielen Erziehungsberechtigten mischt sich Sorge unter die Freude. Was passiert, wenn der eigene Nachwuchs über die Stränge schlägt? Im Extremfall klingelt das Telefon und man muss das Kind selbst und auf eigene Rechnung abholen. Einem solchen Passus stimmen die meisten Mütter und Väter im Vorfeld zu.

Aber wie häufig wird dieser drastische Schritt tatsächlich notwendig? Svenja Telle, eine Grundschullehrerin aus Wolfsburg, die auch im Vorstand des Grundschulverbandes sitzt, gibt eine überraschende Antwort. Laut einer Meldung der dpa ist es in ihrer kompletten beruflichen Laufbahn an einer Grundschule noch nie zu einem solchen Vorfall gekommen.

Auffälliges Verhalten ist meist kein neues Phänomen

Streitigkeiten können während einer solchen Fahrt selbstverständlich aufkommen. „Oft haben diejenigen Probleme, sich an die Regeln zu halten, die auch in der Schule damit Schwierigkeiten haben“, so die Pädagogin. Das sei jedoch keine feste Regel. „Manchmal hilft das andere Setting, dass es gutgeht.“ Kommt es trotzdem zu Spannungen, handeln die Lehrpersonen wie im Schulalltag auch: Sie bestehen auf die vereinbarten Abmachungen und suchen den Dialog mit den Kindern.

Vorbereitung fängt bereits daheim an

Um eine Eskalation von vornherein zu vermeiden, können Erziehungsberechtigte ebenfalls einen entscheidenden Teil beitragen. Die Expertin empfiehlt, bereits im häuslichen Umfeld deutliche Absprachen zu treffen und auf deren Einhaltung zu pochen.

„Wichtig ist außerdem, den Kindern zu vermitteln, dass Eltern und Lehrkräfte zusammenarbeiten und miteinander im Austausch sind“, erklärt sie, wie die dpa berichtet. Dies schaffe nicht nur eine klare Linie und Sicherheit, sondern die Schülerinnen und Schüler begreifen dadurch auch, dass sie für ihr eigenes Handeln geradestehen müssen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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