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Ihren Namen auf der KarteKostenlose Webseite zeigt, wo Ihr Nachname am häufigsten ist

Ein Mann zeigt mit dem Finger auf einen Namenscluster

Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Namenscluster im Südwesten: Es ist wahrscheinlich, dass die Ursprünge des eingegebenen Familiennamens dort liegen.

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Diese geniale Karte zeigt, woher Ihr Nachname stammt.

Wollten Sie schon immer wissen, wo Ihre Namensvetter in Deutschland leben? Ein geniales Online-Tool macht es möglich – und die Ergebnisse sind oft eine echte Überraschung.

Kaum jemand kennt Leute mit dem gleichen Familiennamen, die nicht zur nahen Verwandtschaft gehören. Eine faszinierende Webseite gibt jetzt die Antwort. Auf Geogen – eine Abkürzung für „geografische Genealogie“ – kann man die Verteilung des eigenen Nachnamens in ganz Deutschland erkunden.

Das Tool ist super einfach zu bedienen: Man tippt oben links den gewünschten Nachnamen ein und drückt die Enter-Taste. Augenblicklich erscheinen auf einer Deutschlandkarte 3D-Säulen. Je höher eine Säule in einer bestimmten Gegend ist, desto mehr Personen mit diesem Namen sind dort ansässig. Die Karte ist interaktiv und kann für eine bessere Übersicht gedreht, geneigt und vergrößert werden.

Von der 3D-Ansicht zur detaillierten Landkreis-Karte

Zusätzlich zur Hauptkarte gibt es rechts einen Graphen, der ähnliche Namen auflistet, bei „Schmidt“ zum Beispiel „Schmidtke“ oder „Schmid“. Wer es genauer wissen will, kann auf eine 2D-Karte umschalten, die Deutschland in seine Landkreise unterteilt. Über ein Kontrollkästchen lassen sich hier auch Städtenamen anzeigen.

In dieser 2D-Ansicht kann die Darstellung weiter angepasst werden. Man wählt zwischen der absoluten Zahl der Namensträger und der relativen Dichte im Verhältnis zur Bevölkerungszahl eines Kreises. Bewegt man die Maus über einen Landkreis, wird die exakte Anzahl der Personen angezeigt.

Konzentrationen deuten auf den Ursprung des Namens hin

Laut dem Entwickler Christoph Stöpel können auffällige Häufungen ein starker Hinweis auf den Ursprung eines Familiennamens sein. Das Tool dient also weniger der tiefgehenden Ahnenforschung, sondern vielmehr als eine spannende Visualisierung, wo die eigenen Namensvetter zu Hause sind.

Der Clou an der Sache ist die Datenquelle. Die Informationen basieren auf 35 Millionen Telefonbucheinträgen, Stand: 31. Dezember 2002. Was erstmal veraltet klingt, ist laut Stöpel ein entscheidender Vorteil. Seine Logik, die er in der Dokumentation des Projekts darlegt: Da heute im Smartphone-Zeitalter viele Menschen keinen Festnetzanschluss mehr haben und nicht im Telefonbuch stehen, bieten die älteren Daten ein viel kompletteres Bild der damaligen Namensverteilung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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