Samsung-Nutzer? So einfach stoppen Sie das Handy-Tracking.
Samsung-Nutzer aufgepasstMit diesen Einstellungen stoppen Sie die Datensammelei sofort

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Ein wenig Tipparbeit - aber sie lohnt sich: In den Smartphone-Einstellungen sollte man unbedingt einmal den Bereichen einen Besuch abstatten, die mit Sicherheit und Datenschutz zu tun haben.
Warum zur Hölle will mein Handy wissen, wo ich bin, nur für „personalisierte Werbung“? Für den normalen Betrieb ist das absolut unnötig. Wie die dpa meldet, können gerade Samsung-Nutzer dieser Schnüffelei auf ihren Geräten ganz einfach ein Ende setzen.
Denn wie auch das Portal „Giga.de“ berichtet, sammeln die populären Telefone aus Südkorea nicht nur Daten für Reklame, sondern obendrein auch etliche Diagnosedaten. Wer das unterbinden möchte, muss lediglich ein bisschen in den Menüs graben.
So schaltet ihr die Datensammler auf dem Samsung-Handy aus
Um dem Datenfluss einen Riegel vorzuschieben, müsst ihr nur ein paar Einstellungen anpassen. Geht dafür in den Einstellungen zu „Sicherheit und Datenschutz“ und wählt dort den Punkt „Kontosicherheit“ aus. Wischt dann bei „Samsung Account-Sicherheit“ nach unten und schaltet unter dem Eintrag „Verbessern von personalisierter Werbung“ die Option „Verwenden genauer Standortdaten“ aus. Alternativ könnt ihr auch den gesamten Menüpunkt deaktivieren.
Im Bereich „Sicherheit und Datenschutz“ findet ihr außerdem den Punkt „Weitere Datenschutzeinstellungen“. Hier könnt ihr zusätzlich den „Android-Personalisierungsdienst“ sowie die Option „Diagnosedaten senden“ lahmlegen. Wer auf KI-Anwendungen verzichtet, kann auch die „Persönliche Daten-Intelligenz“ ausschalten, was aber zu Einschränkungen bei KI-Funktionen führen kann.
Werbeeinstellungen bei Android verwalten
Nicht nur bei Samsung, auch bei Google-Smartphones oder neueren Modellen von Motorola und anderen Herstellern könnt ihr die Sammlung von Werbedaten eindämmen. Geht dazu in die Einstellungen und wählt unter „Datenschutz und Sicherheit“ und „Datenschutzeinstellungen“ den Punkt „Werbung“ aus.
Hier könnt ihr eure Werbe-ID zurücksetzen. Das kann praktisch sein, wenn die personalisierte Werbung einfach nicht passt. Mit einer neuen ID lernt der Algorithmus eure Vorlieben neu. Oder ihr löscht die Werbe-ID vollständig. Dann können Apps kein so genaues Profil mehr von euch anlegen. Das führt aber nicht zu weniger Werbung, sondern nur zu weniger passender.
App-Berechtigungen prüfen: Nicht jede App muss alles dürfen
Wenn ihr schon dabei seid, lohnt sich auch ein Blick auf die Berechtigungen eurer Apps. Denn längst nicht jede Anwendung muss auf alles zugreifen dürfen. Je nach Hersteller findet ihr die Übersicht in den Einstellungen unter Namen wie „Apps“, „Apps und Berechtigungen“ oder „Berechtigungsmanager“.
Dort könnt ihr genau festlegen, welche App auf Kamera, Mikrofon, Standort oder eure Kontakte zugreifen darf. Hier gilt laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sinngemäß: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Wenn eine Nachrichten-App für Sprachnachrichten aufs Mikrofon zugreifen will, ist das in Ordnung. Eine kostenlose Spiele-App sollte aber auf keinen Fall Zugriff auf eure Kontakte, Kamera und den Kalender verlangen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
