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KI trickst Ihr Gehirn ausStudie zeigt: Nach einer Woche vergessen wir, ob KI geholfen hat

KI-Anwendungen auf einem Smartphone

Copyright: Philip Dulian/dpa

Erinnerungslücken bei KI-Nutzung: Nach einer Woche können viele Menschen nicht mehr sicher sagen, ob eine Idee von ihnen selbst oder einer KI stammt.

Studie enthüllt: KI trickst unser Gedächtnis gnadenlos aus.

Wer hatte die Idee – Sie oder die Maschine? Das ist oft gar nicht so leicht zu sagen! Eine neue Untersuchung enthüllt, wie rasant unser Gedächtnis uns im Stich lässt, wenn KI mitmischt. Forscher der Universität Bayreuth und der Aalto University in Helsinki fanden heraus: Schon nach einer Woche schwindet die Erinnerung an den wahren Ursprung eines Inhalts dramatisch.

Richtig knifflig wird es laut der Studie, wenn Menschen und künstliche Intelligenz kooperieren. Ein Experiment mit 184 Teilnehmenden hat es gezeigt: Vor allem bei kombinierten Prozessen, wo etwa die KI den Einfall liefert und der Mensch ihn ausarbeitet (oder andersherum), führt uns unser eigenes Gehirn an der Nase herum.

Gedächtnis-Blackout: Nur 38 % Trefferquote!

Das ist ein echtes Hammer-Ergebnis: Hat eine Person einen Einfall, der ursprünglich von einer KI stammt, selbst in Textform gebracht, fällt die Chance auf eine korrekte Erinnerung nach nur sieben Tagen auf schlappe 37,7 Prozent. Das Wissen um den wahren Ideengeber ist also blitzschnell weg.

Andersherum ist die Gedächtnisleistung etwas stabiler. Wenn Sie den Geistesblitz selbst hatten und ihn danach von einer KI ausarbeiten ließen, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 64 Prozent, dass Sie sich auch nach einer Woche noch zutreffend als Schöpfer der Idee identifizieren.

Die Doppelfalle: Ideenklau aus Versehen und falsche Zurückhaltung

Die Forscher warnen, dass aus diesen Gedächtnislücken zwei erhebliche Risiken im Umgang mit KI erwachsen. Einerseits könnte man sich unabsichtlich mit fremden (KI-)Federn schmücken und deren Einfälle als eigene präsentieren. Andererseits besteht die Gefahr, dass man die eigene Leistung kleinredet und einen brillanten eigenen Gedanken irrtümlich der Software zuschreibt. (dpa/red)

Da es also kaum möglich ist, den KI-Anteil nachträglich aus der Erinnerung zu ermitteln, geben die Fachleute eine klare Empfehlung. Anstatt dem Gedächtnis zu vertrauen, sollte der Entstehungsprozess von Inhalten bei Notwendigkeit von Beginn an präzise protokolliert werden.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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