Google greift Meta an: Neue Brille mit Super-KI kommt.
Google greift anKonzern macht Metas KI-Brillen mit zwei neuen Modellen Konkurrenz

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Die Brillen haben Kameras und Lautsprecher für die Kommunikation mit Googles KI-Software Gemini.
Google greift an: Diese Super-Brille macht Facebook Konkurrenz!
Der Tech-Gigant Google fordert Meta heraus. Noch in diesem Herbst kommen zwei Brillen-Modelle, ausgestattet mit Kamera sowie Lautsprechern, in den Handel. Dies wurde vom Konzern bei der Entwicklermesse Google I/O verkündet.
Aber was kann das Ding? Die Funktionsweise ist genial einfach: Eine Kamera in der Brille füttert die KI Gemini von Google mit Live-Bildern. So kannst du der Software Fragen über alles stellen, was du siehst. Du stehst vor einer Kneipe in der Altstadt und willst wissen, ob das Kölsch schmeckt? Gemini checkt für dich die Bewertungen. Eine seltsame Wolke über dem Dom? Die Brille sagt dir, was dahintersteckt. Obendrein kann das Gerät dir die neuesten Nachrichten vorlesen oder dich sicher durch die Veedel navigieren.

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Eines der Modelle wurde in Kooperation mit der Brillenmarke Gentle Monster entwickelt.
Facebook-Konzern ist schon lange im Spiel
Meta, das Unternehmen hinter Facebook, ist in diesem Bereich kein Neuling. Der Konzern versucht schon seit einiger Zeit, solche smarten Brillen als alltägliches Produkt durchzusetzen. Infolge einer Partnerschaft mit EssilorLuxottica, dem Giganten der Brillenbranche, sind die Geräte unter den Top-Marken Ray-Ban sowie Oakley erhältlich.
Und die Dinger gehen weg wie warme Semmeln: EssilorLuxottica meldet, dass im Vorjahr über sieben Millionen Exemplare der Meta-Brillen einen Käufer fanden. Ein gewaltiges Geschäft, in das Google nun einsteigen möchte. Für die Entwicklung seiner neuen Brillen hat sich Google mit Samsung sowie den Spezialisten Gentle Monster und auch Warby Parker zusammengetan.

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Eine spätere Generation der KI-Brillen soll Informationen auf einem kleinen Display in einem der Gläser einblenden können.
Googles geheime Waffe
Dabei könnte Google einen echten Trumpf in der Hand halten: Die firmeneigene KI hat Zugriff auf die gigantische Datenmenge der Google-Suche. Hinzu kommt das riesige Ökosystem eigener Anwendungen, von Google Maps bis hin zu Gmail.
Bereits im Vorjahr hatte Google einen frühen Prototyp mit winzigem Display vorgestellt, der visuelle Informationen wie zum Beispiel Übersetzungen anzeigen kann. Wann genau solche Modelle erscheinen, bleibt aber offen. Einem Bericht des Finanzdienstes Bloomberg nach wird ein Marktstart für das kommende Jahr anvisiert.
Gerüchten zufolge tüftelt auch Rivale Apple schon lange an einer vergleichbaren Brille – könnte aber ebenso zunächst Versionen ohne einen Bildschirm veröffentlichen. Das große Rennen um die Daten-Brillen ist also eröffnet. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
