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Dyson schockt mit Zahn-InnovationDiese Zahnbürste hat eine Kamera – und einen stolzen Preis

Dyson CameraJet: Die erste Zahnbürste mit integrierter Kamera, die Zahnzwischenräume präzise erkennt und gezielt reinigt

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Dyson CameraJet: Die erste Zahnbürste mit integrierter Kamera, die Zahnzwischenräume präzise erkennt und gezielt reinigt

Der Staubsauger-Gigant Dyson mischt jetzt das Badezimmer auf! Mit einer Kamera-Zahnbürste und cleverer KI sagt die Firma der Zahnseide den Kampf an.

Die Marke Dyson, berühmt für ihre beutellosen Staubsauger, betritt ein völlig neues Feld. Nach Haartrocknern und Audiogeräten folgt nun die Offensive im Bad: Mit der „Camerajet“ präsentiert der britische Technologie-Konzern seine allererste Zahnbürste. Dieses Gerät ist ein echtes Kraftpaket – es verbindet das Bürsten der Zähne mit einer Munddusche, die durch eine integrierte Kamera und künstliche Intelligenz die Nutzung von Zahnseide unnötig machen soll.

Aber was steckt dahinter? Dyson verweist auf eine Untersuchung, die ein weitverbreitetes Dilemma im Badezimmer beleuchtet: Laut der Erhebung verwenden neun von zehn Personen keine Zahnseide oder nur sehr unregelmäßig. An diesem Punkt soll das innovative Technik-Wunder anknüpfen und die mühsame Aufgabe gleich während des Zähneputzens übernehmen. Das berichtet „FAZ.NET“.

Das Hightech-Auge im Mund: Wie die Bürste arbeitet

Im Zentrum der „Camerajet“ arbeitet eine Mini-Kamera, die unmittelbar unterhalb des Kopfes der Bürste platziert ist. Sie nimmt mit einem Makroobjektiv und einer Auflösung von 100.000 Pixeln die Zahnzwischenräume mit 28 Bildern pro Sekunde live auf. Eine künstliche Intelligenz wertet diese Aufnahmen in Windeseile aus und identifiziert in gerade einmal 100 Millisekunden, an welchen Stellen sich Zahnbelag angesammelt hat.

Auf Grundlage dieser Auswertung steuert die KI die integrierte Munddusche an. Ein präziser Wasserstrahl wird daraufhin exakt auf die verunreinigten Bereiche gerichtet. Dyson verwendet hierfür einen kegelförmigen Strahl, da dieser laut gemeinsamer Tests mit der Universität in Singapur Plaque wirksamer beseitigen soll als ein gewöhnlicher, nadelartiger Strahl. Zugleich funktioniert die „Camerajet“ als Schallzahnbürste, welche die Zähne mit variierenden Schwingungen und einer Frequenz von 1000 pro Sekunde säubert.

Per App live den eigenen Zähnen zuschauen

Selbstverständlich ist das Gerät komplett vernetzt. Über WLAN und Bluetooth koppelt sich die Zahnbürste mit der „Mydyson“-Anwendung auf dem Mobiltelefon. Ein spezielles Extra: Eine Echtzeit-Ansicht erlaubt es den Anwendern, ihre Zähne und das Zahnfleisch präzise zu inspizieren, während die Bürste im Mund geführt wird. Die Ladestation liefert nicht nur Energie, sondern befüllt auch den Wasserbehälter für die Munddusche in lediglich drei Sekunden mit 12,5 Millilitern.

Um ein optimales Resultat zu erzielen, rät Dyson zur Verwendung der firmeneigenen, nicht schäumenden Zahnpasta, um der Kamera eine klare Sicht zu gewähren, sowie zu einer besonderen, schaumarmen Mundspülung. Allerdings hat dieser ganze technische Aufwand einen stolzen Preis. Die „Camerajet“ wird voraussichtlich für 480 Euro erhältlich sein. Wie viel die Austausch-Bürstenköpfe, die mittels RFID-Chip ihre Nutzungsdauer übermitteln, oder die besonderen Verbrauchsprodukte kosten, wurde bisher nicht mitgeteilt. (red)

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