Neue Apple-KI vorgestellt, doch es gibt einen Haken.
Apple-Hammer für EuropaNeue KI-Siri startet vorerst nicht auf iPhones und iPads in der EU

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Bei der WWDC gibt Apple traditionell einen Ausblick auf kommende Software und Dienste.
Apple startet eine frische Offensive, um Künstliche Intelligenz (KI) umfassend in das tägliche Leben seiner Kundschaft zu integrieren. Im Zentrum steht eine von Grund auf überarbeitete Fassung des Assistenten Siri, welche als direkter Wettbewerber für ChatGPT und Co. positioniert wird.
Bereits vor zwei Jahren kündigte das Unternehmen hinter dem iPhone neue KI-Features für Siri an, doch diese wurden nie veröffentlicht – der Grund laut Apple: Die Zuverlässigkeit war einfach nicht ausreichend gegeben. Diesmal soll es aber klappen.
„Wirklich hilfreiche KI“, die auf dich zugeschnitten ist
Craig Federighi, der Leiter der Software-Entwicklung, hob hervor, dass eine „wirklich hilfreiche KI“ sich an den Anforderungen der Nutzer orientieren muss. Für Apple heißt das konkret: Die künstliche Intelligenz ist fest in die Produkte eingebaut, die man täglich verwendet, und versteht den individuellen Zusammenhang jedes Nutzers.
Siri, der Dienst, der vor etwa 15 Jahren als Sprachassistent eingeführt wurde, erhält für die erweiterten Features eine separate Anwendung. Eine Vorführung illustrierte, wie die überarbeitete Siri das Datum des kommenden Auftritts einer Künstlerin in der Umgebung ermittelt, Informationen zum Kartenverkauf beschafft, einen Reminder anlegt und anschließend auf Wunsch einen ihrer frischen Titel wiedergibt.
Harte Nachricht: Neue Siri-KI lässt EU-Fans im Regen stehen
Aber es gibt einen gewaltigen Haken für die Anhänger von Apple hierzulande und in Europa: Zum Start ist die neue KI-Version von Siri ausschließlich in englischer Sprache erhältlich. Noch problematischer ist jedoch, dass „Siri AI“ in der Europäischen Union bis auf Weiteres überhaupt nicht für iPhones und iPads bereitgestellt wird.
Obwohl laut Federighi andere Sprachen „schnell“ nachgereicht werden sollen, wurde kein konkreter Termin für die Einführung in Deutschland kommuniziert.
Privatsphäre im Fokus – mit Unterstützung von Google
Für Apple hat der Schutz der Daten hohe Priorität. Die Verarbeitung von Anfragen findet lokal auf den Endgeräten statt und bleibt für das Unternehmen unsichtbar. Federighi teilte dabei auch gegen Wettbewerber aus, die in einem Rennen „KI um der KI willen“ entwickeln und dabei die Belange der Anwender vernachlässigen.
Eine spannende Information am Rande: Bei manchen der neuen Features nutzt Apple im Hintergrund die „Gemini“-Technologie von Google.
In der Zeit, in der Apple mit den Schwierigkeiten bei Siri rang, lieferten sich Google und Samsung eine Schlacht der Ankündigungen für neue KI-Features. Den Käufern war das aber anscheinend gleichgültig: Die Absatzzahlen für Apple-Produkte kletterten trotzdem nach oben. Für Tim Cook ist es die letzte Entwicklerkonferenz WWDC in seiner Rolle als CEO. Die Leitung des Konzerns wird im September an John Ternus übergeben, der aktuell die Gerätesparte verantwortet. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
