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Zoff im GerichtssaalOliver Pocher-Prozess eskaliert – Promi-Zeugin packt aus

Oliver Pocher sitzt als Zeuge im Amtsgericht. Vor dem Dortmunder Amtsgericht beginnt nach einer Attacke auf Comedian Pocher ein Strafprozess gegen den Rapper Fat Comedy. Die Attacke auf den Comedian hatte sich am Rande eines Boxkampfs in Dortmund 2022 ereignet. Der Anklagevorwurf gegen Rapper Fat Comedy lautet auf vorsätzliche Körperverletzung. Pocher tritt als Nebenkläger auf und ist Zeuge in dem Prozess. +++ dpa-Bildfunk +++

Oliver Pocher tratt öfter vor Gericht auf (Symbolbild)

Gerichtszoff um Pocher: Jetzt reden die Promis!

In Köln sorgt der Zivilprozess zwischen Entertainer Oliver Pocher und Moderator Christian Düren für Aufsehen. Am Mittwochnachmittag lieferten sich die Anwälte der beiden Fernseh-Promis heftige Wortwechsel. Ein Vergleich kam nicht zustande. Im Zentrum der Auseinandersetzung: ein explosives Video. Es soll einen massiven Krach zwischen Pocher und seiner Ex-Partnerin Amira Aly dokumentieren, inklusive angeblicher Handgreiflichkeiten.

Amira Pocher mit Freund Christian Düren bei der Marc Cain Fashion Show Pure Radiance - Frühjahr/Sommer 2025 auf der Berlin Fashion Week S/S 2025

Oliver Pocher beschuldigt Christian Düren, seit 2024 der neue Mann an Amira Alys Seite, schwerwiegender Dinge

Er soll den privaten Clip benutzt haben, um Pochers Karriere zu sabotieren. Düren habe das Video angeblich Entscheidern im TV-Business gezeigt oder es erwähnt, um Aufträge für den Comedian zu blockieren. Düren, der am Mittwoch nicht persönlich vor Gericht war, weist alles zurück. Laut der „Bild“-Zeitung sagte er am ersten Prozesstag, er habe den Clip nur mit Amira Aly, seiner Partnerin, thematisiert und ihn danach vernichtet. Das berichtet „t-online“.

Nun betreten weitere bekannte Gesichter die Bühne! Als Zeugen wurden Moderatorin Annemarie Carpendale und der Filmproduzent Pierre Uebelhack geladen. Beide waren per Video aus München in den Kölner Gerichtssaal geschaltet. Carpendale, die mit Düren die ProSieben-Sendung „taff“ moderiert, und Uebelhack, der Ex von Lilly Becker, wiesen den Vorwurf energisch zurück, Düren habe ihnen das Video gezeigt.

Oliver Pocher gesteht ein

Die 48-jährige Carpendale sagte unmissverständlich: „Das kann ich aus vollem Herzen ausschließen“. Der Clip sei zwar in der Medienwelt ein Thema gewesen, aber ihr sei keine Person bekannt, die das Video wirklich gesehen habe. Ihre Befragung dauerte etwa eine halbe Stunde. Bei Uebelhack ging es viel schneller. Er versicherte, Düren habe ihm den Clip nicht im Kölner „Brauhaus Päffgen“ gezeigt, er habe nur „oberflächlich davon gehört“. Dass man das Gegenteil behaupte, „verwundert mich sehr“, sagte Uebelhack.

Annemarie Carpendale bei einer Veranstaltung

Annemarie Carpendale bei einer Veranstaltung

Pochers Anwältinnen ließen jedoch nicht locker und hakten immer wieder nach. Das brachte Dürens Anwalt Christian-Oliver Moser so auf die Palme, dass er rief: „Ich kann nicht glauben, wie Sie hier die Befragung machen.“ Pochers Anwältin Sultan Balli-Bergmann gab trocken zurück: „Dann machen Sie doch ihre eigene Befragung.“ Moser schoss zurück: „Brauche ich nicht, die Beweislage ist eindeutig.“ Die Wortgefechte wurden so heftig, dass ein Beobachter sich an „Szenen aus einem schlechten amerikanischen Krimi“ erinnert fühlte.

Der Richter fragte Pochers Seite angesichts der Beweislage, ob sie den Prozess wirklich weiterführen wolle. Schon im November hatte der TV-Produzent Georg Kappenstein als Zeuge ausgesagt, er habe von Düren von dem Video erfahren, es aber nicht gesehen. Nach einer kurzen Besprechung mit seinen Anwältinnen war Pochers Entscheidung klar: Ja, er macht weiter. Seine Anwältin wertete es als Teilerfolg, dass der Prozess immerhin bewirkt habe, dass Düren sich mit öffentlichen Äußerungen über Pocher nun zurückhalte.

Pocher selbst gab zu: „sehr schwer ist, das zu beweisen“. Und: „Man hört hier Sachen ganz anders, als man sie selbst wahrgenommen hat.“ Dürens Anwalt Moser warf dem Comedian eine „Täter-Opfer-Umkehr“ vor und meinte, Pocher wolle nur „die öffentliche Meinung zu beeinflussen“. Das Ergebnis sei ihm „völlig egal“. Moser legte nach: „Er ist derjenige, der lügt.“ Darauf folgten wütende Reaktionen von Pocher und seinen Anwältinnen, bis das Gericht dem Streit ein Ende setzte. Eine Entscheidung soll am 4. Februar fallen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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