Andrea Ballschuh spricht über ihre Privatinsolvenz. Halt findet die ZDF-Moderatorin auch im Glauben an Gott.
ZDF-Star ist pleite„Gott gab mir das Vertrauen, dass alles gut wird“

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Andrea Ballschuh befindet sich seit Februar 2026 in der Privatinsolvenz. Nun hat sie sich dazu geäußert, was ihr Kraft gibt. (Archivbild)
Seit Februar 2026 steckt sie in der Privatinsolvenz: ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh (54) hat finanziell schwere Zeiten vor sich. Mehrere Medien berichten übereinstimmend von einem Schuldenberg von rund 230.000 Euro.
Über Nacht kam der Absturz demnach nicht. Es ging Stück für Stück bergab. 2022 brachen ihr gleich vier Moderationsjobs weg. Dazu kam die Trennung von einer Geschäftspartnerin. Und dann meldete sich auch noch das Finanzamt mit Nachforderungen.
Dabei hatte Ballschuh schon seit 2019 ein zweites Standbein: Neben dem Fernsehen baute sie sich ein Business als Videocoachin auf. Heute sieht sie ihren eigenen Anteil an der Misere ganz klar. „Mein Fehler war, dass ich mein Geld nicht gemanagt habe. Weil ich so viel verdient habe, war immer was auf dem Konto“, räumt sie ein. Deshalb habe sie auch so manches gekauft, was gar nicht nötig gewesen wäre.
Seit 2026 in der Privatinsolvenz: Andrea Ballschuh hat rund 230.000 Euro Schulden
Monatlich bleiben ihr rund 1500 Euro – und das noch eine ganze Weile. Denn das Verfahren, mit dem sie ihre Finanzen wieder in Ordnung bringen will, zieht sich über mehrere Jahre. Abgeschlossen sein soll es im Januar 2029.
Ihr Verhältnis zum Geld hat sich seitdem spürbar gewandelt. Heute gehe sie viel bewusster damit um, sagt der TV-Star. Im Interview mit der „Rheinischen Post“ stellte sie klar: „Ich habe eine ganz andere Wertschätzung für Geld bekommen.“
Rettungsanker Gott: Wie die Moderatorin in der Krise zum Glauben fand
Mit Gott hatte Ballschuh lange nichts am Hut. Als Kind in der DDR spielte der Glaube für sie keine Rolle – so schilderte sie es der „Rheinischen Post“. In den vergangenen Jahren aber änderte sich ihr Blick. Trotz all der Erfolge im Fernsehen habe sie sich zeitweise leer gefühlt. Neuen Halt gab ihr unter anderem die Serie „The Chosen“. Und mitten in dieser schweren Lebenskrise fand sie ihn schließlich im christlichen Glauben.

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Andrea Ballschuh ist ein gern gesehener Gast in Talkshows wie dem MDR-„Riverboat“. (Archivbild)
Dann der Tiefpunkt: eine Panikattacke, ausgelöst durch die Schulden. Danach habe sie ihre Sorgen an Gott abgegeben. Was ihr das gebracht hat, beschreibt sie im Gespräch mit der Zeitung so: „Gott gab mir das Vertrauen, dass trotz der Insolvenz alles gut wird. Nicht leicht, aber gut.“ 2023 ließ sich die Moderatorin taufen. Außerdem trat sie einer freikirchlichen evangelischen Gemeinde bei.
Ganz Deutschland kennt Ballschuh seit 2003. Damals startete sie als Moderatorin von „Volle Kanne“, der erfolgreichen Vormittagssendung im ZDF. Über viele Jahre war sie außerdem das Gesicht der ZDF-Magazine „sonntags“ und „hallo deutschland“. Auch die regionale MDR-Quizshow „Quickie“ hat sie lange geprägt.
Von ihrer jahrzehntelangen Erfahrung vor der Kamera profitieren heute andere: Als Medien- und Videotrainerin bringt sie Fach- und Führungskräften bei, wie sie dort selbst eine gute Figur machen. (red)
