Yaris Makkay blickt auf schwere Zeiten mit Vater Peter Maffay zurück – und erzählt, was die Familie heute verbindet.
Sohn packt ausPeter Maffay „war nicht der Vorbildvater“

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Peter Maffay mit Sohn Yaris bei der Goldenen Henne 2024. (Archivbild)
Offene Einblicke in eine Rockstar-Familie: Im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“ hat Yaris Makkay über das teils komplizierte Verhältnis zu seinem Vater Peter Maffay gesprochen. Seine Kindheit im Schatten des erfolgreichen Rockstars sieht der 22-jährige Musiker mit gemischten Gefühlen.
Der Vorbildvater sei Maffay nicht gewesen, sagt Makkay offen. Doch er schiebt direkt etwas hinterher: Sein Vater habe immer sein Bestes gegeben. Das habe er selbst allerdings erst später verstanden.
Trennung der Eltern: Yaris Makkay wollte keine Seite wählen
Elf oder zwölf Jahre alt war Makkay, als sich seine Eltern trennten. Das Aus ihrer Beziehung war für ihn ein einschneidender Wendepunkt. Partei ergreifen? Genau das wollte er damals ausdrücklich nicht. „Ich stand auf gar keiner Seite. Ich habe gesagt: Ich werde weder dich weniger lieben, Papa, noch dich, Mama“, erinnert sich der Nachwuchskünstler heute.
Nach den Konflikten: Heute ist die Familie eng verbunden
„Heute sind wir alle sehr innig.“ Mit diesen Worten beschreibt Makkay gegenüber der Zeitschrift, wie sich die Bindung untereinander gewandelt hat. Trotz der Spannungen von damals und trotz seines eigenen Einstiegs in die Musikbranche hat sich die Dynamik in der Familie inzwischen stabilisiert. Die Konflikte der Vergangenheit gelten als überwunden.
Was ihn bewegt, verarbeitet der Nachwuchsmusiker auch in eigenen Songs. Im vergangenen Sommer kündigte Yaris Makkay auf Instagram die Veröffentlichung seines Liedes „Papa“ an. Seine Beschreibung des Stücks: „ein Lied für das, was oft unausgesprochen bleibt, zwischen Papa und Kind“.
Ein dramatischer Auftritt sollte das nicht werden, sondern ein leiser Moment, der nachklingt. Am Ende seines Beitrags richtete der 22-Jährige eine direkte Botschaft an Peter Maffay: „Danke für alles Dad“.
Wie eng Vater und Sohn verbunden sind, zeigte Makkay erst vor zwei Wochen wieder im Netz. Auf Instagram teilte er ein Bild von einem gemeinsamen Bühnenauftritt, dazu die Zeilen: „Zwei Generationen, eine Leidenschaft.“ Mit seinem Vater auf der Bühne zu stehen, sei und bleibe stets „etwas ganz Besonderes“. Und solche Augenblicke? Für den 22-Jährigen sind sie „einfach unbezahlbar“. (red)
