Leon Windscheid hat im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ über seinen Millionengewinn bei „Wer wird Millionär?“ gesprochen. Dabei schilderte er im Gespräch mit Barbara Schöneberger detailliert, wie der entscheidende Moment damals ablief.
WWM-Gewinner Leon Windscheid dachte bei seiner Millionenfrage„Es wird heißen, viel zu einfach“

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„Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?“ - Diese Frage beantwortete Leon Windscheid 2015 korrekt und krönte sich so zum Millionär. (Bild: MG RTL D)
Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, da gewann Leon Windscheid als elfter Kandidat den Hauptgewinn von einer Million Euro bei „Wer wird Millionär?“. Dass der inzwischen fürs ZDF moderierende Psychologe 2015 überhaupt an der RTL-Show teilgenommen hatte, verdankte er „einer Schnapsidee aus der WG“, wie er in der neusten Folge des Podcasts „Mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger erzählt.
„Ich war Student und wollte Kohle“, sagt der heute 37-Jährige, dessen Ziel damals lediglich 32.000 Euro gewesen seien. „Ich habe drei Monate lang jeden Tag sieben Tage die Woche zehn Stunden davon gelernt“, verrät Leon Windscheid im Podcast weiter. Zwei der Fragen habe er nur durch diese intensive Vorbereitung beantworten können. „Und dann sitzt du da plötzlich, und es geht um eine Million Euro.“ Bei der finalen Frage sei er dann in einer Zwickmühle gewesen.
Leon Windscheid über Günther Jauch: „Deutlich dicker, als er im Fernsehen aussieht“

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Leon Windscheid gewann für seine „Terra Xplore“-Reihe 2026 den Deutschen Fernsehpreis. (Bild: 2026 Getty Images/Joshua Sammer)
„Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?“, wollte Günther Jauch von Leon Windscheid wissen. Der erklärt: „Ich sitze da - mein Vater Mathelehrer. Ich weiß, egal wie ich es mache, ich bin jetzt schon gescheitert. Wenn ich es nicht spiele und einfach mit den 500.000 nach Hause gehe, brauche ich nicht mehr nach Hause kommen. Wenn ich das falsch mache, bin ich eh enterbt. Und wenn ich es richtig mache, wird es heißen, Frage viel zu einfach.“
Schließlich habe er eine halbe Stunde lang gerechnet und dann als Antwort 26 eingeloggt. „Und dann kommt im Fernsehen natürlich noch mal kurz Werbung. Dann geht bei 'Wer wird Millionär?' komplett das Licht aus, damit die Atmosphäre nicht kaputtgeht. Dann guckt er runter, der redet nicht mit dir. Dann geht das Licht wieder an, er guckt dir tief in die Augen und sagt: 'Herr Windscheid, ich könnte es ja jetzt spannend machen, aber ich sage es Ihnen einfach. 26 ist richtig!“, erinnert er sich an den Moment, als Günther Jauch ihn zum frisch gebackenen Millionär erklärte.
„Das war der erste und einzige Moment, wo ich das gecheckt habe“
Daraufhin sei er „komplett ausgerastet“, habe Günther Jauch gepackt und nach oben gehoben. „Schlechte Idee, weil er ist deutlich dicker, als er im Fernsehen aussieht“, lacht Leon Windscheid. Barbara Schöneberger bestätigt über ihren TV-Kollegen: „Ja, und viel länger auch.“ Dann habe der damalige Neu-Millionär direkt seine IBAN auf einem Klemmbrett eintragen müssen und nach einer Weile das ganze Geld überwiesen bekommen.
Über diese Zeit sagt Leon Windscheid: „Das Schlimmste war eigentlich, mit der Idee klarzukommen, Millionär zu sein - ohne Million. Ich wusste ja auch nicht, was macht so ein Millionär den ganzen Tag.“ Als er dann die Summe auf seinem Konto gesehen habe, habe er sofort seine Mutter angerufen, die zu ihm gesagt habe: „Ja Jung, dann verlier die Karte nicht wieder.“ Er meint: „Das war der erste und einzige Moment, wo ich das gecheckt habe: Du hast gerade eine Million Euro über den Kopf geschüttet bekommen von RTL.“ (tsch)
