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Tumor schlimmer als gedachtModeratorin tapfer: „Werde an Heiligabend keine Haare mehr haben“

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Die Moderatorin hat eine Brustkrebsdiagnose öffentlich gemacht. Nun kam bei einem Test heraus: Ihr Tumor sei doch „ein bisschen rumpeliger als man dachte“.

Die an Brustkrebs erkrankte Moderatorin und Autorin Sarah Kuttner (47) muss sich eigenen Worten zufolge einer Chemotherapie unterziehen. Ein Test habe ergeben, dass ihr Tumor doch aktiver sei als angenommen, sagte Kuttner in ihrem Podcast „Das kleine Fernsehballett“. Er sei „ein bisschen rumpeliger als man dachte“.

Sie habe zwar neulich erzählt, dass ihr Tumor vermutlich mit einer Antihormontherapie und einer Operation zu behandeln sei. Aus Zahlenwerten in den Testergebnissen sei nun aber hervorgegangen, dass sie doch lieber eine auf viereinhalb Monate angesetzte Chemotherapie machen solle, diese Woche werde ihr ein Port gelegt.

Sarah Kuttner hatte Lesungen abgesagt

Das hat auch Auswirkungen auf eine geplante Bühnentour des Podcasts: Ein Teil der Tour im Frühjahr 2027 müsse abgesagt werden, kündigte Kuttner an. Den Podcast mit Journalist Stefan Niggemeier wolle sie aber fortführen. Ihre Therapie sei schon eine mit „Wumms“. Sie werde an Heiligabend keine Haare mehr haben, sagte die Moderatorin, wolle sich aber nun eine Perücke kaufen.

Mitte Oktober hatte die Autorin in ihrem Podcast erzählt, der Krebs befinde sich in ihrer rechten Brust und sei drei Zentimeter groß. Ende September hatte Kuttner ein Instagram-Video gepostet und nach einem Arzttermin eine Lesung in Göttingen abgesagt. „Hi Folks! Endlich wieder schlechte Nachrichten“, sagte sie an ihre Fans gerichtet. „Ich war gestern in der Frauenarztpraxis zur Krebsvorsorge - und um es mit den Worten meiner Frauenärztin zu sagen: Scheiße.“ Danach folgten weitere Absagen. (dpa/red)