Nächster Rückruf bei Rewe Achtung bei beliebtem Tiefkühl-Produkt – es drohen gefährliche Reaktionen

„Wer stiehlt mir die Show?“ Gänsehaut-Moment bei Joko – „Das geht an alle Mobber“

Riccardo Simonetti (links) und Joko Winterscheidt in „Wer stiehlt mir die Show“ vom 18. Januar 2022.

Strahlemann mit Silber-Glitzer: Riccardo Simonetti (links) schaffte in der dritten neuen "WSMDS"-Ausgabe zwar nicht den Einzug ins End-Duell gegen Joko Winterscheidt. Er sammelte diesmal mehr als nur Sympathiepunkte. Davon aber besonders viele.

Gänsehaut-Stimmung in der genialen ProSieben-Quizshow: Riccardo Simonetti, der sympathische Glitzerengel mit dem umfassenden Popkultur-Fachwissen, verschaffte sich und ganz vielen Zuschauern den vermutlich schönsten Moment der Staffelgeschichte. Der eigentliche Abend-Sieg war dann fast Nebensache.

Ein mickriger Böllerschlag und dann ein paar frech von einem Studio-Techniker seitlich vor Joko Winterscheidts Füße geschleuderte Silvester-Kracher. Das war alles, was sich die Show-Verantwortlichen von ProSieben diesmal ausgedacht hatten, um das Comeback des zuletzt ausgebooteten Moderators in seiner eigenen Show zu „feiern“.

Dabei hatte sich der Schlaks im Zweireiher seine Rückkehr eigentlich deutlich glamouröser vorgestellt. Mindestens so glamourös wie zuletzt bei Mark Forster sollte das Show-Intro werden. Pustekuchen!

Wenn sich Kandidaten und Team zu „Schlag den Joko“ verbinden

„Das soll Euer Ernst sein, oder was?“, stöhnte Joko schon eingangs enttäuscht auf. „Das habe ich mir anders vorgestellt.“ Tatsächlich hatte er eigentlich ein Spektakel geplant, wie das zuletzt der Musiker in „seiner“ Fußball-Spezialausgabe von „Wer stiehlt Mark Forster die Show?“ veranstaltet hatte. Mit Fan-Gesängen. Kaiserslauterns DFB-Pokal. Und Bengalo-Rauchschwaden.

Alles zum Thema Joko Winterscheidt

Doch nun? Sein eigener Sender wirkte nicht gerade so, als ob man bei ProSieben Joko Winterscheidt mit offenen Armen empfangen wollte. Im Gegenteil. „Ich habe heute nicht nur euch gegen mich“, stellt er rasch gegenüber den Kandidaten fest. „Ich habe mein ganzes Team gegen mich.“

Anke Engelke, Riccardo Simonetti, die sogenannte „Wildcard“-Kandidatin Phenix aus Berlin und allen voran Jokos Intimfeind Mark Forster zielten diesmal nur auf eins: Joko demütigen und ihm seine Show so schnell wie möglich wieder entreißen. Der Zweck schien dafür sogar die Mittel zu heiligen - bis hin zu offenen Strategie-Absprachen und hemmungslosem Einflüstern. „Wir wollen uns heute alle helfen“, sagte Anke. Sogar Riccardo Simonetti zeigte kurz einmal Krallen. „Er läuft hier rum, als ob ihm die Show gehört“, witzelte er über Joko. Ganz schön frech!

Sympathischer Punkte-Sammler: Riccardo Simonetti

Ohnehin wirkte der 26-jährige sympathische Star-Influencer diesmal besonders gut aufgelegt. Simonetti genoss die Show, punktete selbstbewusst und kam diesmal auch für ihn selbst erstaunlich weit. Letztlich ließ er Mark Forster (und zuvor schon die erneut glücklose, weil vermutlich zu aufgeregte Zuschauerkandidatin) hinter sich.

Simonetti schaffte es bis in die Kandidaten-Endrunde, in der er sich nur Anke Engelke geschlagen geben musste. „Du musst gewinnen“, beschwor er seine Kollegin und umarmte sie herzlich. „Ich bin noch nie so weit gekommen“, freute er sich selbst.

Joko Winterscheidt in „Wer stiehlt mir die Show“ vom 18. Januar 2022.

Tatsächlich verging Joko Winterscheidt spätestens im Finale das Grinsen. Anke Engelke war eine Gegnerin, die es zu fürchten galt.

Tatsächlich verschaffte Riccardo Simonetti zuvor schon nicht nur der neuen Sendung, sondern wohl auch der gesamten WSMDS-Showgeschichte einen der schönsten, denkwürdigen Momente. Vor allem, weil von seinem ganz persönlichen Triumph über die offenbar nicht immer glamouröse Vorgeschichte – der Glitzer-Engel wuchs in der Berg-Enge von Bad Reichenhall auf – auch eine politische Botschaft ausging. Gegen Hater. Und gegen ruppige, herzlose Mitschüler.

Wer stiehlt mir die Show?: Riccardo Simonetti mit wichtiger Botschaft 

Eine Bühne fand er dabei im originellen „Wer nichts wird, wird Nerd“-Spiel. Dabei verblüffe Simonetti nicht nur seine Mitspieler, sondern den gesamten Saal und ganz sicher auch unzählige TV-Zuschauer mit einer schier wahnwitzigen Vorstellung von TV-Spezialwissen. Er konnte doch tatsächlich 29 verschiedene Rollennamen aus der legendären Kultserie „Sex and the City“ herunterbeten. Völlig fehlerfrei! Zur Erinnerung: In allen Folgen aller Staffeln spielten insgesamt angeblich nur 43 Darsteller mit!

Wichtiger war allerdings seine ansteckende Freude. „Das könnte der Moment sein, auf den ich mich mein ganzes Leben lang vorbereitet habe“, sagte er schon, bevor die Prüfung losging. Und dann wahrte er die Nerven und triumphierte. Alle waren baff. Und Simonetti zu Recht mehr als nur stolz. „Das geht an alle bösen Jungs, die mich in meiner Schule gemobbt haben.“ Ein wichtiger Sieg - mit einer tollen Botschaft!

Anke Engelke zündet in ProSieben-Show den „Ladykracher“

Danach wirkte dann das eigentliche Show-Finale fast wie ein Abklatsch dieses Gänsehaut-Moments. Anke Engelke zog ins Duell und behielt bei „Schlag den Joko“ souverän die Oberhand. Sie ließ sich auf keine Spielchen ein, setzte ihre zwei Duell-Münzen strategisch klug ein und punktete vorsichtig, aber in der Konsequenz eiskalt.

„Du hast mehr Pokerface als ich“, musste dann sogar Joko Winterscheidt neidvoll zugestehen. In den letzten Show-Minuten zündete dann doch noch ein Feuerwerkskörper. Anke Engelkes „Ladykracher“ nämlich. Sie siegte, Joko war gedemütigt. Und schon jetzt ist die Vorfreude unermesslich, was die Star-Komikerin nächste Woche aus „ihrer“ Show macht. Man darf gespannt sein! (tsch)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.