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Weil Donald Trump die USA spaltetRobert De Niro kommen in Interview die Tränen

Trump spalte die USA: In einem US-Podcast wurde Oscar-Preisträger Robert De Niro höchst emotional. (Bild: Youtube / MSNOW)

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Trump spalte die USA: In einem US-Podcast wurde Oscar-Preisträger Robert De Niro höchst emotional. (Bild: Youtube / MSNOW)

Robert De Niro greift Präsident Donald Trump frontal an: In einem emotionalen Podcast-Auftritt spricht er von einer „ausweglosen Situation“ und ruft seine Landsleute zum Zusammenhalt und Widerstand auf.

Wenn es um Donald Trump und seine Politik geht, war Robert De Niro schon in der Vergangenheit ein Mann klarer Worte. Bei den letztjährigen Filmfestspielen in Cannes bezeichnete die Hollywood-Legende den US-Präsidenten in einer Dankesrede als „Banausen“ und rief dazu auf, sich zur Wehr zu setzen.

„In meinem Land kämpfen wir mit aller Macht um die Demokratie, die wir einst für selbstverständlich hielten“, sagte der zweifache Oscar-Preisträger damals. In einem Podcast richtete er nun erneut einen eindringlichen Appell an seine Landsleute - und wurde dabei emotional.

Am Montag war der Oscar-Preisträger zu Gast im Podcast „The Best People“: Moderatorin Nicolle Wallace sprach mit ihm über die zweite Amtszeit von Präsident Donald Trump und deren Folgen für das Land. De Niro hielt sich nicht zurück: „Trump ist der Feind dieses Landes, machen wir uns nichts vor“, erklärte er unverblümt. „So einfach ist das. Alle müssen zusammenhalten, um sie loszuwerden und wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Wir können alle über unsere kleinen Differenzen und all das streiten und kämpfen“, sagte der Schauspieler. Momentan sei aber zunächst Trump „das große Problem“.

Robert De Niro: „Man darf Menschen nicht auseinanderbringen“

Der Schauspieler schilderte die politische Lage als extrem angespannt. Er sprach von einer „ausweglosen Situation“. Gleichzeitig ließ er Hoffnung erkennen: „Es ist fast wie Schicksal, dass es diese Sache gibt, die versucht, dieses Land zu zerstören, und vielleicht nicht einmal versteht, warum. Es liegt also an uns, das Land zu schützen ... Wir müssen das Land retten.“

Am Ende des Gespräches erinnerte Wallace an De Niros Oscar-Rede von 1981. Damals zeigte er sich dankbar und bescheiden. Als Moderatorin Wallace wissen wollte, warum er so sei, wurde De Niro emotional. Mit brüchiger Stimme und Tränen in den Augen sagte er: „Man muss Menschen aufbauen“, reflektierte De Niro mit Tränen in den Augen und brüchiger Stimme. „Man darf Menschen nicht auseinanderbringen. So kann man nicht gewinnen.“

Den zuvor geäußerten Vorschlag von Wallace, man solle versuchen, „die menschliche Seite“ der Trump-Ära zu verstehen, wies De Niro zurück. Stattdessen äußerte er die Hoffnung, dass „ein großartiger Regisseur eine großartige Geschichte über diese Zeit drehen wird. Jemand wird Trump spielen und verstehen, worum es geht, und vieles mehr, was in diesen Jahren gelernt wurde, kann umgesetzt werden. Aber im Moment geht es in diesem Land ums Überleben.“ (tsch)

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