Wegen des schweren Kostüms„House of the Dragon“-Star musste zum Osteopathen

Für Olivia Cooke geht es in „House of the Dragon“ um mehr als um Drachen und Schlachten. (Bild: 2024 Getty Images/Kate Green)

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Für Olivia Cooke geht es in „House of the Dragon“ um mehr als um Drachen und Schlachten. (Bild: 2024 Getty Images/Kate Green)

Fünf Jahre trägt Olivia Cooke die Krone von Alicent Hightower. Nun verriet die „House of the Dragon“-Darstellerin, warum Staffel drei sie noch immer überrascht - und wie körperlich anstrengend Westeros manchmal wirklich ist.

Seit fünf Jahren lebt Olivia Cooke inzwischen in der Welt von Westeros. Mit der dritten Staffel von „House of the Dragon“ (jetzt bei HBO Max, Sky und WOW) kehrt sie erneut als Alicent Hightower zurück. Doch auch nach all dieser Zeit gibt es Momente, die selbst die erfahrene Schauspielerin überraschen. Manchmal sogar schmerzhaft.

„Ich musste tatsächlich zum Osteopathen“, erzählt Cooke lachend im Gespräch mit der Agentur teleschau. Der Grund war ausgerechnet eines ihrer prachtvollen Kostüme. „Mein Umhang war so schwer.“ Hinter den opulenten Roben, für die die Fantasy-Serie weltweit gefeiert wird, steckt also deutlich mehr als nur beeindruckende Optik.

Überhaupt habe sie großen Respekt vor der Arbeit der Kostümbildner. Gleichzeitig erinnert sie sich mit einem Schmunzeln daran, dass aufwendige Gewänder und Kronen am Ende eben auch ganz praktische Herausforderungen mit sich bringen. Nach fünf Jahren fühlt sich die riesige Produktion für Cooke inzwischen fast wie ein zweites Zuhause an. Gerade deshalb genießt sie jedes Jahr die neuen Schauspieler, die zum Ensemble stoßen.

„Durch ihre Augen erleben wir diese Welt noch einmal ganz neu“

Olivia Cooke hat schwer an ihrer Rolle in „House of the Dragon“ zu tragen. (Bild: HBO MAX)

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Olivia Cooke hat schwer an ihrer Rolle in „House of the Dragon“ zu tragen. (Bild: HBO MAX)

„Sie kommen auf die Sets und sind völlig überwältigt“, berichtet sie im Gespräch. Für die langjährigen Darsteller seien die monumentalen Hallen, Straßen und Burgen längst Alltag geworden. „Durch ihre Augen erleben wir diese Welt noch einmal ganz neu.“ Erst dann werde ihr selbst wieder bewusst, wie außergewöhnlich die Kulissen von „House of the Dragon“ tatsächlich seien.

Auch hinter den Kulissen bleibt trotz aller Dramatik genügend Zeit zum Lachen. Besonders gerne erinnert sich die 32-jährige Schauspielerin an die langen Drehtage im kleinen Ratssaal. Dort standen auf dem Tisch die berühmten steinernen Ratskugeln - und daraus entstand plötzlich ein Wettbewerb. „Wir haben ständig geschaut, wer seine Kugel am längsten drehen kann“, erzählt sie lachend. Sehr zur Verzweiflung der Requisite, die ständig darauf achten musste, dass keines der Requisiten verschwand.

Für Olivia Cooke ist „House of the Dragon“ mehr als Drachen und Schlachten

Auch ihre Figur Alicent hat sich für Cooke in den vergangenen Jahren stark verändert. Während sie zu Beginn vor allem um Macht und Einfluss kämpfte, sieht die Schauspielerin heute eine Frau, die in erster Linie ums Überleben ringt. „Sie versucht, die Vereinbarung einzuhalten, die sie mit Rhaenyra getroffen hat“, erklärt Cooke. Vor allem wolle Alicent sich und ihre Tochter Helaena in Sicherheit bringen. „Sie denkt eigentlich nur noch daran, mit Helaena zu fliehen und ihr Leben zu retten.“

Gerade dieser Wandel fasziniert die Britin. Für sie erzählt „House of the Dragon“ längst nicht nur von Drachen und Schlachten. „Wir erleben, wie Macht Menschen verändert und korrumpiert“, sagt Cooke. Hinter jedem Krieg stünden Menschen, die überzeugt seien, das Richtige zu tun. Genau diese Grauzonen machten die Serie für sie so faszinierend. (tsch)

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