Chris Töpperwien lässt sich über die Reality-TV-Branche und ihre Protagonisten aus. Für ihn ist Schluss damit.
„Unterste Schubladen“Kölner Reality-Star hört nach 14 Jahren auf

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Vox-Star Chris Töpperwien beendet nach 14 Jahren seine TV-Karriere.
Aktualisiert
Der „Currywurstmann“ Chris Töpperwien kehrt dem Reality-Fernsehen den Rücken zu. In einem Post auf seinem Instagram-Account rechnet der Kölner Auswanderer, der 2012 durch die Doku-Soap „Goodbye Deutschland“ bekannt wurde, mit dem Showgeschäft ab und gibt seinen Ausstieg bekannt.
„Mit Stolz kehre ich dem Ganzen den Rücken“, ist in dem Statement zu lesen. Mehrere Medien berichteten zuvor über seinen Entschluss. Der Unternehmer ist bekannt aus verschiedenen Reality-TV-Formaten, war auch im „Dschungelcamp“.
„Reality-Pappnasen“
In dem Beitrag holt Töpperwien zunächst zum Rundumschlag gegen seine Reality-Kollegen aus. Er nennt sie etwa „Reality-Pappnasen“ oder „letztklassige Selbstdarsteller“.
Töpperwien zieht einen Schlussstrich: „Mir kann man beim besten Willen nicht mehr so viel Geld bezahlen, dass ich mich noch einmal freiwillig in diese untersten Schubladen des Fernsehens begebe. Wie ernst manche dieser aufmerksamkeitsgeilen Clowns ihre Rolle dort nehmen, ist für mich nichts weiter als Comedy.“
Er erklärt weiter, etwa spätestens, „wenn man sich vor laufenden Kameras hemmungslos volllaufen lässt“, sollte man sich „ehrlich fragen, ob man noch alle Tassen im Schrank hat – oder ob man die Kontrolle über das eigene Leben längst abgegeben hat.“ Er habe für „diesen Zirkus“ nichts mehr übrig.
„Manche Kapitel sollte man nicht fortsetzen, sondern endgültig verbrennen. Manche Bühnen verlässt man nicht aus Angst – sondern aus Einsicht“, schreibt er.
14 Jahre lang stand Chris Töpperwien vor der Kamera. Er wanderte 2012 von Köln nach Los Angeles aus, um mit einem Currywurst-Foodtruck in den USA durchzustarten. (dpa/mg)
