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TV-TippMit diesem Actionspektakel nahm die erfolgreichste Filmreihe aller Zeiten ihren Anfang

Zu schön, um wahr zu sein: Tony Stark (Robert Downey Jr.) erfindet einen sauberen, tragbaren Superreaktor, mit dem bei Serienreife alle Energieprobleme der Menschheit gelöst wären. 
 (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

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Zu schön, um wahr zu sein: Tony Stark (Robert Downey Jr.) erfindet einen sauberen, tragbaren Superreaktor, mit dem bei Serienreife alle Energieprobleme der Menschheit gelöst wären. (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

„Iron Man“ besticht durch seine intelligente Mischung aus Action, Witz und modernem Heldentum. Kabel Eins wiederholt den MCU-Klassiker nun zur besten Sendezeit.

Tony Stark (Robert Downey Jr.) will den Schaden, den seine Waffen angerichtet haben, wiedergutmachen. Deshalb baut er eine verbesserte Version seiner Rüstung, um als „Iron Man“ die Welt vor einer Katastrophe zu retten... (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

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Tony Stark (Robert Downey Jr.) will den Schaden, den seine Waffen angerichtet haben, wiedergutmachen. Deshalb baut er eine verbesserte Version seiner Rüstung, um als „Iron Man“ die Welt vor einer Katastrophe zu retten... (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

Aus der Not geborene Tugendmaschine: Als Iron Man will Waffenproduzent Tony Stark (Robert Downey Jr.) künftig Gutes tun.  
 (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

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Aus der Not geborene Tugendmaschine: Als Iron Man will Waffenproduzent Tony Stark (Robert Downey Jr.) künftig Gutes tun. (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

Im Dezember ist es soweit: „Avengers: Doomday“ kommt in die Kinos und soll nach einigen veritablen Flops (“Captain America: New Wold Order“, „Thunderbolts“) das Marvel Cinematic Universe (MCU) retten und wieder in alter Größe erstrahlen lassen. Das Superheldenspektakel wird dann bereits der 39. Film des Mega-Franchieses sein, das bislang zusammengerechnet über 32 Milliarden Dollar einspielte. Einer wird dann erneut dabei sein: Robert Downey Jr. übernimmt in „Avengers: Doomsday“ die Rolle des Superschurken Dr. Doom. Damit schließt sich ein Kreis. Schließlich spielte der Hollywood-Star auch im ersten aller MCU-Abenteuer die Titelfigur: „Iron Man“ (Montag, 13. Juli, 20.15 Uhr, Kabel Eins) war 2008 ein sehenswertes Superhelden-Spektakel, das den Marvel-Hype begründete.

Tony Starks (Robert Downey Jr.) Assistentin Pepper (Gwyneth Paltrow) organisiert ihm das Leben. 
 (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

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Tony Starks (Robert Downey Jr.) Assistentin Pepper (Gwyneth Paltrow) organisiert ihm das Leben. (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

Dabei ist Iron Man kein genetisch veränderter Überflieger, kein Außerirdischer, kein Mutant. Iron Man ist ein ganz normaler Mann, aber ein genialer Bastler, ein erfolgreicher Geschäftsmann und Milliardär, mit sozialen Defiziten freilich. Ecken und Kanten hat dieser Held, und die wurden von einem Regisseur inszeniert, der sich nicht vor ihnen fürchtete. Jon Favreau - seine Verpflichtung erwies sich als Glücksfall, er kennt die Gesetzmäßigkeiten des Genres, weiß aber auch um die Wichtigkeit der Zwischentöne. Also durfte „Iron Man“ unter seiner glänzenden, rot-goldenen Rüstung menschlich bleiben.

Widersprüchlicher Held, phänomenal gespielt

Obadiah Stane (Jeff Bridges) ist der zweite Mann bei Stark Industries und hat irgendwann genug von den Gewissensbissen seines Chefs.  (Bild:  2008 MVL Film Rinance LLC. )

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Obadiah Stane (Jeff Bridges) ist der zweite Mann bei Stark Industries und hat irgendwann genug von den Gewissensbissen seines Chefs. (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC. )

Tony Stark (Robert Downey Jr., links) und Rhodey (Terrence Howard) wollen aus der Welt einen besseren Ort machen. 
 (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

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Tony Stark (Robert Downey Jr., links) und Rhodey (Terrence Howard) wollen aus der Welt einen besseren Ort machen. (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

Gespielt wird dieser widersprüchliche Held von Robert Downey Jr. - noch so ein Glücksfall. Downey (heute 61) ist phänomenal. Ob als stoischer Snob, der auch im afghanischen Kriegsgebiet an seinem Wodka Martini festhält. Oder als vom Alltag überforderter Erfinder im Elfenbeinturm, der sich von seiner reizenden Assistentin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) das normale Leben organisieren lässt.

Im Superhelden-Anzug steckt mit Robert Downey Jr. ein Typ mit Ecken und Kanten.  (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

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Im Superhelden-Anzug steckt mit Robert Downey Jr. ein Typ mit Ecken und Kanten. (Bild: 2008 MVL Film Rinance LLC.)

Tony Stark, das Wunderkind, stellt seine technischen Fähigkeiten in den Dienst seiner erfolgreichen Waffenfirma Stark Industries, seinen Machismo in den Dienst der Lustmaximierung. Stark behandelt Frauen so, dass der Geheimdienst ihrer Majestät wie eine Klosterschule wirkt. Grandios ist die Szene, in dem sich Stark mit einer kritischen Reporterin einen Schlagabtausch über Gewissen und den Unterschied zwischen den Berufen Held und Händler des Todes liefert; hinter seinem selbstsicheren Antlitz kommt leise Einsicht auf. Die junge Dame wacht ein paar Einstellungen später trotzdem in seinem Bett auf.

In erster Linie Unterhaltung

Subtiler Humor und bissiger Gesellschaftskommentar gehen in scharfzüngigen Dialogen während des gesamten Films immer wieder Allianzen ein. Aber „Iron Man“ vergisst nicht, dass er in erster Linie Unterhaltung sein muss. Stark wird nach einer Waffenpräsentation in Afghanistan entführt und von terroristischen Rebellen gezwungen, seine Superwaffe nachzubauen. Doch anstatt für Chancengleichheit mit dem US-Militär in der Region zu sorgen, entwickelt er eine fliegende Eisenrüstung, mit der er entkommt. Die Gefangenschaft hat jedoch nicht nur Spuren am schwer verletzten Herzen hinterlassen. Stark findet heraus, dass seine Waffen nicht nur zum Schutz und zur Verteidigung der USA verwendet werden. (tsch)

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