Ein verlassenes Raumschiff, eine verschollene Crew und das pure Grauen: „Event Horizon“ zählt zu den düstersten Sci-Fi-Horrorfilmen der 1990er-Jahre.
TV-TippDieses unterschätzte SciFi-Abenteuer bietet Horror der Extraklasse

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Mit einem Gravitationsantrieb kann die „Event Horizon“ in Sekundenbruchteilen von einem Ende des Universums ans andere reisen. Doch der Testflug wurde zum Horrortrip. (Bild: Paramount Pictures)

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Das Team von Captain Miller merkt, dass auf der „Event Horizon“ etwas Höllisches vorgefallen ist. (Bild: Paramount Pictures)
Einen Trip in die „Dimension des reinen Chaos und des puren Bösen“ wagt, wer sich auf die „Event Horizon“ begibt. Der SciFi-Schocker von 1997, eine britisch-amerikanische Koproduktion von Regisseur Paul W.S. Anderson (“Alien vs. Predator“, „Death Race“), bietet Horror der Extraklasse - auch wenn er bei Kritikern wegen Ähnlichkeiten zu anderen Space-Abenteuern durchfiel. Kabel Eins zeigt den perfiden Grusel im All am Donnerstag, 25. Juni, um 0.40 Uhr.
Wir schreiben das Jahr 2040: Die Besatzung des Raumschiffs „Lewis & Clarke“ unter dem Kommando des eigenbrötlerischen Kapitäns Miller (einsilbig, aber klassisch: Laurence Fishburne) wird in die Tiefen des Universums geschickt, um die „Event Horizon“ zu bergen. An Bord des Raumschiff-Prototyps, der die Grenzen des Sonnensystems erkunden sollte, vor mehreren Jahren spurlos verschwand und nun wieder aufgetaucht ist, herrscht jedoch Totenstille. Von der ursprünglichen Mannschaft ist keine Spur. Nur ein verstümmelter Logbucheintrag lässt erahnen, dass die „Event Horizon“ an einem Ort fern jeder menschlichen Vorstellungskraft gewesen sein muss. Schlimmer noch: Sie hat das Grauen von dort mitgebracht ...
Schaurige Vision der Hölle

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Captain Miller (Laurence Fishburne) und seine Crew sollen die „Event Horizon“ bergen. (Bild: Paramount Pictures)
Der Plot bedient sich bei Elementen, die in zahllosen Sci-Fi- und Grusel-Streifen zu finden sind: Die Handlung erinnert an „Alien“ ebenso wie an „Solaris“ und „Contact“ - eben nur in Horror-Manier, mit einem Schuss „Shining“ und der klaustrophobischen Enge von „Der Fluch - The Grudge“. Und ein bisschen „Hellraiser“ ist auch noch dabei.
Dennoch: „Event Horizon“ wurde von „Alien“-Kameramann Adrian Biddle derart packend in Szene gesetzt, dass der Film keine Vergleiche zu scheuen braucht und neben der Videogames-Verfilmung „Silent Hill“ wohl eine der schaurigsten Visionen der Hölle abliefert. (tsch)
