Abo

+++ EILMELDUNG +++ Jagd auf Irans Führer Donald Trump bestätigt: Chamenei „ist tot“

+++ EILMELDUNG +++ Jagd auf Irans Führer Donald Trump bestätigt: Chamenei „ist tot“

Trauer um Kult-StarSeine Pop-Ohrwürmer prägten Generationen

Neil Sedaka mit seinem guten Kumpel Elton John.

Copyright: IMAGO / Avalon.red

Mit seinem guten Kumpel Elton John schaffte Neil Sedaka in den 1970er-Jahren das große Comeback. (Archivbild)

Aktualisiert

Schock in der Musikwelt: Der Mann hinter Hits wie „Amarillo“, „Oh Carol“ oder „Bad Blood“ ist tot – seine Hits bleiben unvergessen.

Die Musikwelt steht unter Schock: Laut „Daily Mail“ ist der US-Sänger und Songwriter Neil Sedaka im Alter von 86 Jahren gestorben. Seine Familie bestätigte den Tod in einem bewegenden Statement.

In Deutschland verbinden viele mit ihm vor allem die Komposition „Is This the Way to Amarillo?“ für Tony Christie – ein Evergreen, der bis heute regelmäßig im Oldie-Radio läuft.

Zuvor hatte „TMZ“ berichtet, Sedaka sei am Freitagmorgen mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem er sich unwohl gefühlt habe. Nur wenige Stunden später folgte die traurige Gewissheit.

Besonders erschütternd: Bis zuletzt hatte sich der Musiker regelmäßig in sozialen Netzwerken gemeldet, Anekdoten aus seiner jahrzehntelangen Karriere geteilt und seinen Fans kleine Ständchen gesungen.

Niemand rechnete mit einem so plötzlichen Abschied. Seine Familie würdigte ihn als „Rock-and-Roll-Legende“ und als inspirierenden Künstler, der Generationen geprägt habe.

Mega-Hits und Nummer-eins-Erfolge: Diese Songs machten ihn unsterblich

Mit Ohrwürmern wie „Breaking Up Is Hard To Do“, „Oh! Carol“ und „Calendar Girl“ schrieb Sedaka Popgeschichte. 1962 stürmte „Breaking Up Is Hard To Do“ auf Platz eins der US-Charts.

In den 1970er-Jahren gelang ihm ein spektakuläres Comeback – auch mit Unterstützung von Elton John. „Laughter In The Rain“ und „Bad Blood“ kletterten in den USA ebenfalls an die Chartspitze. Besonders „Laughter In The Rain“ verschaffte ihm ein neues Publikum.

Auch eine Balladen-Version seines Klassikers „Breaking Up Is Hard To Do“ wurde noch einmal zum Hit. Mit „Love in the Shadows“ (1976) experimentierte er mit dem Disco-Sound. 1980 landete er gemeinsam mit seiner Tochter Dara mit „Should’ve Never Let You Go“ einen weiteren großen Erfolg.

Vom Wunderkind zum Weltstar: Juilliard-Stipendium und harter Rückschlag

Geboren 1939 in Brooklyn, New York, galt Sedaka früh als musikalisches Ausnahmetalent. Er erhielt ein Stipendium für die Preparatory Division der Juilliard School und studierte dort Klavier. Bereits als Teenager schrieb er eigene Popsongs.

Ende der 1950er- und Anfang der 1960er-Jahre reihten sich die Hits aneinander, 1962 wurde zu seinem Triumphjahr. Doch mit der Beat-Welle und dem internationalen Durchbruch der The Beatles änderte sich der Musikgeschmack radikal.

Sedakas Stil geriet ins Abseits, er verschwand Mitte der 1960er-Jahre zunächst aus den Charts – bevor er Jahre später eindrucksvoll zurückkehrte.

500 Songs und Hall of Fame: Sein Vermächtnis bleibt

Sedaka war nicht nur Sänger, sondern auch ein gefragter Songwriter. Mehr als 500 Lieder stammen aus seiner Feder. Er schrieb unter anderem „Stupid Cupid“ für Connie Francis, „Is This the Way to Amarillo“ für Tony Christie und „Love Will Keep Us Together“ für Captain & Tennille.

1983 wurde er in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen, zudem war er mehrfach Grammy-nominiert. Mit Neil Sedaka verliert die Popwelt einen der großen Melodiker des 20. Jahrhunderts. Zurück bleiben seine Ehefrau Leba, zwei Kinder – und Songs, die bis heute Generationen begleiten.

Georg Friedrich Prinz von Preußen, Ururenkel von Wilhelm II. und heutiges Oberhaupt des Hauses Hohenzollern, mit seiner Ehefrau Sophie.

Der „Kaiser“ trauert

Hohenzollern-Chef nimmt Abschied von Prinzessin