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„The Taste“Tim Raue scheitert am Schnellkochtopf: „Technisch bin ich eine Pfeife“

Oh nein, was pfeift denn da? „Technisch bin ich eine Pfeife.“ (Tim Raue über Tim Raue) (Bild: Joyn)

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Oh nein, was pfeift denn da? „Technisch bin ich eine Pfeife.“ (Tim Raue über Tim Raue) (Bild: Joyn)

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Vier Coaches, jede Menge Löffel und ein Darm, der einfach nicht halten will: „The Taste“ (SAT.1/Joyn) startet in die 15. Staffel - mit Currywurst-Chaos, Gourmet-Höhenflügen, während Tim Raue fast am Schnellkochtopf scheitert. Und Steffen Henssler? Der hat eine Frage an die Regie.

Bei „The Taste“ wird wieder gelöffelt, was das Zeug hält. Zum Auftakt der 15. Staffel müssen Elif Oskan, Alexander Herrmann, Tim Raue und Steffen Henssler allerdings erst einmal selbst an den Herd.

Im Coach-Battle lautet das Motto „Street- und Soulfood“. Es geht um Burger, Kebab, Currywurst und Backfisch - und um einen goldenen Vorteil beim anschließenden Casting.

Neuzugang im Team Herrmann: „Jeder braucht eine Psychologin in seinem Leben“

Die Entscheidung trifft Rückkehrer Nelson Müller. Herrmann warnt ihn: „Weißt du, was du hier tust? Du verlierst drei Freunde.“ Elif Oskan kontert charmant: „Und gewinnst eine neue Freundin.“ Freundschaft ist gut, ein Golden Buzzer offenbar besser.

Herrmann darf den Burger grillen (in einem Sieb über dem Gasherd!) und gerät prompt in Flammen-Ekstase: „This is flame!“ Henssler punktet bei Müller (“Berlin und das Ruhrgebiet verneigen sich“) mit Kebab und darf sich später einen Kandidaten aussuchen.

Und Raue? Der Spitzenkoch kämpft mit dem Schnellkochtopf, als hätte ihm jemand ein Raumschiff-Cockpit hingestellt. „Technisch bin ich wirklich eine Pfeife“, gesteht er und plant eine Kursteilnahme „Haushaltsgeräte richtig bedienen.“

Elif Oskan wiederum soll Currywurst produzieren. Die Wurstmaschine und sie werden in diesem Leben keine besten Freundinnen mehr. „Gar nicht mein Bereich“, gibt sie zu - und kurbelt trotzdem weiter. Die Füllung macht, was sie will. Oskans Erkenntnis: „Man braucht eigentlich viel mehr Darm links und rechts.“ Den Vorgang nennt sie ein „richtiges Integrationsprogramm“. So schmeckt Zusammenhalt!

„Doch klar, dass ich gewinne“: Beim Coach-Battle überzeugt Steffen Henssler mit seinem Kebab-Soulfood und kann sich ein Koch-Talent seiner Wahl sichern. (Bild: Joyn / Benedikt Müller)

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„Doch klar, dass ich gewinne“: Beim Coach-Battle überzeugt Steffen Henssler mit seinem Kebab-Soulfood und kann sich ein Koch-Talent seiner Wahl sichern. (Bild: Joyn / Benedikt Müller)

Dann müssen die Kandidaten liefern. Calvin (25) aus München, tritt mit Rehrücken im Schokoladen-Wacholder-Mantel, Selleriepüree und Haselnusscrunch an. Klingt nach großer Sterneküche, sieht beim Anrichten aber aus wie ein Teller auf der Flucht: Das Preiselbeergel läuft davon, die Komponenten machen ihr eigenes Ding. Tim Raue lästert über die Optik, doch Henssler schmeckt das Potenzial. „You're my man!“ Calvin darf ins Team.

Elif Oskan überzeugt mit Humor und einer ruhigen Hand. (Bild: Joyn / Benedikt Müller)

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Elif Oskan überzeugt mit Humor und einer ruhigen Hand. (Bild: Joyn / Benedikt Müller)

Hanna (35) aus Königswinter, hat ebenfalls keinen Traumstart. Ein Lammfilet landet im Müll, die Butter verbrennt. Die Psychologin braucht offenbar selbst ein bisschen Küchen-Therapie. Ihr Lamm mit Kräuter-Panko-Kruste überzeugt geschmacklich trotzdem. Herrmann schnappt sich Hanna, Oskan kommentiert: „Gut, jeder braucht eine Psychologin in seinem Leben.“

Irfan (32) aus Hamburg, serviert gebratene Hühnerherzen mit Sternanis-Portwein-Jus. Er will möglichst viel vom Tier verwerten und eine indonesische Spezialität „europäisieren“. Raue sieht stilistische Ähnlichkeiten zu Herrmanns Küche (“Streber-Löffel“), Oskan ist begeistert: Das Gericht sei „mega-herzhaft“ und Teil einer Küche, „die dich regelrecht umarmt“. Irfan entscheidet sich für sie. Herz ist Trumpf.

Jetzt gibt es wieder was auf die Löffel: Moderatorin Angelina Kirsch und ihre Koch-Profis bei „The Taste“. (Bild: Joyn / Benedikt Müller)

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Jetzt gibt es wieder was auf die Löffel: Moderatorin Angelina Kirsch und ihre Koch-Profis bei „The Taste“. (Bild: Joyn / Benedikt Müller)

Palesa (23) scheitert dagegen mit ihrer Fish-and-Chips-Interpretation. Raue findet das Gericht „zu eindimensional“ und spart nicht mit Kritik. Kein Coach buzzert. Oh je!

Steffen Henssler hat eine Idee: „Ich frag mal die Regie“

Der Star des Castings heißt Elisabeth (42), Küchenchefin aus Erding. Ihr Hamachi mit Rhabarber, Avocado und Chorizo trifft bei allen vier Coaches ins Schwarze. Raue schwärmt beseelt von der eleganten Kombination, Herrmann lobt die Komposition. Vier Buzzer - Volltreffer! Elisabeth entscheidet sich für Elif Oskan, deren ruhige Art ihr besonders gefällt: „Sie ist einfach eine süße Maus.“

„The Taste“ is back! Von links: Elif Oskan, Alexander Herrmann, Tim Raue und Steffen Henssler zeigen sich wieder „picky“. (Bild: Joyn / Marina Geckeler)

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„The Taste“ is back! Von links: Elif Oskan, Alexander Herrmann, Tim Raue und Steffen Henssler zeigen sich wieder „picky“. (Bild: Joyn / Marina Geckeler)

Der eigentliche Cliffhanger wartet zum Schluss: Henssler denkt über eine Extrawurst für eine bereits ausgeschiedene Kandidatin nach. Warum den Goldenen Buzzer nicht auch nutzen, um jemanden zurückzuholen? „Ich frag mal die Regie. Da gibt es eine Person, die mir nicht aus dem Kopf geht“, verrät er. Wer darf nächste Woche zurück an den Herd?

Der Auftakt liefert jedenfalls ordentlich Würze: große Ambitionen, kleine Pannen und vier Coaches mit ausgeprägtem Konkurrenzinstinkt. Bei „The Taste“ liegen Currywurst und Gourmetküche eben nur einen Löffel auseinander. Und manchmal ist der Darm das kleinste Problem. (tsch)