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„The Rock“ kehrt als Halbgott zurückDas sind die Kino-Highlights der Woche

Dwayne „The Rock“ Johnson lieh bereits im Animationsfilm „Vaiana“ dem Halbgott Maui seine Stimme. Für die Realverfilmung kehrt er nun zurück. (Bild: 2026 Disney Enterprises, Inc.  All Rights Reserved.)

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Dwayne „The Rock“ Johnson lieh bereits im Animationsfilm „Vaiana“ dem Halbgott Maui seine Stimme. Für die Realverfilmung kehrt er nun zurück. (Bild: 2026 Disney Enterprises, Inc.  All Rights Reserved.)

„Etwas ganz Besonders“, „Virgina Woolf's Night & Day“ und die Realverfilmung vom Disneyanimationsfilm „Vaiana“: Das sind die Kino-Neustarts am 9. Juli.

Die australische Newcomerin Catherine Laga'aia spielt Prinzessin Vaiana. (Bild: 2026 Disney Enterprises, Inc.  All Rights Reserved.)

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Die australische Newcomerin Catherine Laga'aia spielt Prinzessin Vaiana. (Bild: 2026 Disney Enterprises, Inc.  All Rights Reserved.)

Bei Disney gilt schon seit längerem: aus alt mach neu! Animierte Filmklassiker wie „Alice im Wunderland“ (1951) oder „Die Schöne und das Biest“ (1991) kommen als Live-Action-Remakes zurück auf die Leinwand und locken - wie ihre Vorgänger - ein großes Publikum vor die Bildschirme. Nun startet nach zuletzt „Lilo & Stitch“ (2025) und „Schneewittchen“ (2025) mit „Vaiana“ die nächste Disney-Realverfilmung im Kino.

Außerdem neu in dieser Woche: „Virginia Woolf's Night & Day“ adaptiert den gleichnamigen Roman der bekannten britischen Autorin. Zum Cast gehört unter anderem Elyas M'Barek. In „Etwas ganz Besonderes“ muss sich ein junges Mädchen in einer zerrütteten Familie selbst finden.

Vaiana

Katharine Hilbery (Haley Bennett) träumt von einer akademischen Karriere und kämpft dafür gegen die gesellschaftlichen Vorstellungen im London der 1910er-Jahre. (Bild: Woolf Comedy Productions Ltd.)

Copyright: Woolf Comedy Productions Ltd.

Katharine Hilbery (Haley Bennett) träumt von einer akademischen Karriere und kämpft dafür gegen die gesellschaftlichen Vorstellungen im London der 1910er-Jahre. (Bild: Woolf Comedy Productions Ltd.)

Nur wenige Animationsfilme aus dem Hause Disney waren erfolgreicher als die Geschichte von Vaiana. Der gleichnamige Film lockte 2016 alleine in Deutschland etwa zwei Millionen Besucherinnen und Besucher vor die Leinwand und spielte weltweit mehr als 640 Millionen US-Dollar ein. Nun kommt „Vaiana“ als Realverfilmung in die Kinos.

Katherine fühlt sich zum Rechtsanwalt Ralph Denham (Elyas M'Barek, links) hingezogen. Ihr Vater Mr. Hilberty (Timothy Spall) hat jedoch andere Pläne für seine Tochter. (Bild: Woolf Comedy Productions Ltd.)

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Katherine fühlt sich zum Rechtsanwalt Ralph Denham (Elyas M'Barek, links) hingezogen. Ihr Vater Mr. Hilberty (Timothy Spall) hat jedoch andere Pläne für seine Tochter. (Bild: Woolf Comedy Productions Ltd.)

Dwayne „The Rock“ Johnson, der vor zehn Jahren bereits dem Halbgott Maui in der englischen Originalfassung seine Stimme lieh, übernimmt die Rolle an der Seite von Prinzessin Vaiana erneut. Diese wird von der 19-jährigen Newcomerin Catherine Laga'aia aus Australien gespielt, die in der Disney-Produktion ihr Kinodebüt feiert. In der deutschen Fassung wird sie von Lina-Larissa Strahl (“Bibi & Tina“) synchronisiert. Wie schon im Animationsfilm, muss Vaiana auch dieses Mal ihr Volk aus der Not retten. Als die Nahrung auf der abgelegenen Insel knapp wird, sticht die junge Prinzessin in See, obwohl es ihr eigentlich verboten wurde. Dabei trifft sie auf Maui, der jedoch einen ganz eigenen Plan verfolgt ...

Frida Hornemann spielt die junge Lea in Eva Trobischs Familiendrama „Etwas ganz Besonderes“. Für die 19-Jährige ist es die erste Hauptrolle. (Bild: Adrian Campean / Trimafilm)

Copyright: Adrian Campean / Trimafilm

Frida Hornemann spielt die junge Lea in Eva Trobischs Familiendrama „Etwas ganz Besonderes“. Für die 19-Jährige ist es die erste Hauptrolle. (Bild: Adrian Campean / Trimafilm)

Die Regie übernahm der US-Amerikaner Thomas Kail, der bislang vor allem als Theaterregisseur tätig war (“Hamilton“) und dafür unter anderem mit einem Emmy- und einem TONY-Award ausgezeichnet wurde. Das Drehbuch schrieben Jared Bush, der bereits 2016, sowie Dana Ledoux Miller (“Vaiana 2“). Komponist Lin-Manuel Miranda (“Hamilton“), der an den eingängigen Songs des Animationsfilms mitschrieb und dafür einen Grammy-Award erhielt, ist als Produzent mit von der Partie.

Virginia Woolf's Night & Day

Leas Beziehung zu ihrem Vater Matze (Max Riemelt) ist kompliziert. In ihrer Tante Kati (Eva Löbau) sieht die Jugendliche hingegen ein Vorbild. (Bild: Adrian Campean / Trimafilm)

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Leas Beziehung zu ihrem Vater Matze (Max Riemelt) ist kompliziert. In ihrer Tante Kati (Eva Löbau) sieht die Jugendliche hingegen ein Vorbild. (Bild: Adrian Campean / Trimafilm)

1919 veröffentlichte Virginia Woolf (1882-1941) ihren zweiten und insgesamt längsten Roman „Night and Day“, in dem sie dem alltäglichen Leben der beiden privilegierten Frauen Katharine Hilbery und Mary Datchet ihren Wunsch nach Liebe und ihr Verlangen nach Freiheit und Frauenrechten gegenüberstellt. Die iranisch-britische Filmemacherin Tina Gharavi (“Queen Cleopatra“) inszenierte die Geschichte nun erstmals für die große Leinwand, wobei sie und Drehbuchautorin Justine Waddell die Geschichte vor allem auf die junge Katherine, gespielt von Haley Bennett, fokussieren.

Sie ist fasziniert von Astronomie und Mathematik und träumt insgeheim von einer akademischen Karriere. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts haben die Londoner Gesellschaft und ihr Vater Terrence (Timothy Spall) andere Pläne für Katherine. Nachdem sie auf einer Veranstaltung der Astronomischen Gesellschaft, die nur Männern vorbehalten ist, erwischt wird, soll sie ihren Freund William Rodney (Jack Whitehall) heiraten. Der entwickelt allerdings Gefühle für eine andere Frau, und auch Katherine denkt gar nicht daran. Sie fühlt sich stattdessen zum Rechtsanwalt Ralph Denham (Elyas M'Barek) hingezogen. In ihrem Streben nach Unabhängigkeit wird Katherine von der Frauenrechtlerin Mary unterstützt. Sie wird gespielt von Sängerin Lily Allen, die für die britisch-irisch-deutsche Produktion zum dritten Mal als Schauspielerin vor der Filmkamera stand.

Etwas ganz Besonderes

„Wer bist du, und was macht dich aus?“ Die 17-jährige Lea (Frida Hornemann) weiß auf diese Frage keine wirkliche Antwort, will sie aber endlich finden. Regisseurin und Drehbuchautorin Eva Trobisch (“Ivo“, „Alles ist gut“) erzählt im Familiendrama „Etwas ganz Besonderes“ die Identitätssuche des Mädchens in der ostdeutschen Provinz zwischen familiärem Chaos und Vorurteilen. Der Film wurde bei der Berlinale 2026 für den Goldenen Bären nominiert.

Die simple wie tiefgreifende Frage nach ihrer Persönlichkeit wird Lea bei einer Castingshow gestellt, bei der sie als Sängerin antritt. Während ihr Vater Matze (Max Riemelt) sie dabei unterstützt, ist Mutter Rieke (Gina Henkel) wenig begeistert. Die zerrüttete Beziehung ihrer frisch getrennten Eltern macht Lea ihre Selbstfindung nur noch schwerer. Nach einem Streit mit ihrer Mutter zieht die 17-Jährige zu ihrem Vater, seinen Eltern und ihrer scheiternden Pension in einer thüringischen Kleinstadt. Ein Vorbild ist für sie hingegen ihre Tante Kati (Eva Löbau), die lange im Ausland gearbeitet hat und jetzt die mit EU-Mitteln geförderte Sanierung eines lokalen Residenzschlosses übernimmt - damit macht sie sich jedoch in der strukturschwachen Provinz nicht unbedingt Freunde. Letztendlich muss nicht nur Lena lernen, wer sie ist, auch ihre Familie muss sich neu kennenlernen ... (tsch)

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