Sein Welt-Hit ist noch heute ein Ohrwurm Obdachlosen erstochen: Hip-Hop-Legende muss 16 Jahre ins Gefängnis

Nathaniel Glover aka Kidd Creole am 3. August 2017 vor einem Gericht in New York.

Nathaniel Glover aka Kidd Creole am 3. August 2017 vor einem Gericht in New York.

Der Rapper The Kidd Creole, der mit der Gruppe „The Furious Five“ weltbekannt wurde, muss für 16 Jahre ins Gefängnis. Der heute 62-Jährige hatte einen Mann erstochen.

Hip-Hop-Fans werden sich noch an ihn als Super-Star erinnern, denn das Lied „The Message“ aus den 80ern kennt auch heute noch einfach jeder. Doch vom einstigen Ruhm ist heute nicht mehr viel übrig.

Der US-Rapper The Kidd Creole, Gründungsmitglied der legendären Hip-Hop-Band „Grandmaster Flash and the Furious Five“, ist wegen der Tötung eines Obdachlosen zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Die Tat ereignete sich bereits im Jahr 2017. Erst fünf Jahre später begann der Gerichtsprozess. Nun wurde der gefallene Musik-Star verurteilt. Das Motiv soll Schwulenhass gewesen sein.

Rapper The Kid Creole stach Obdachlosen nieder

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Ein Gericht im Bundesstaat New York verhängte am Mittwoch (4. Mai 2022) das Strafmaß gegen den 62-Jährigen wegen Totschlags. Der Rapper mit dem bürgerlichem Namen Nathaniel Glover war im April schuldig gesprochen worden, 2017 in Manhattan einen Obdachlosen im Streit auf offener Straße erstochen zu haben.

The Kidd Creole war einer von fünf Rappern, die in der Band „The Furious Five“ gemeinsam mit dem DJ Grandmaster Flash auftraten. Die in den 70er Jahren im New Yorker Stadtteil Bronx gegründete Gruppe gilt als Pionier des Hip-Hop.

Ihr Kultsong „The Message“ aus dem Jahr 1982 wurde im vergangenen Jahr in einer Liste des Magazins „Rolling Stone“ der 500 besten Songs aller Zeiten auf Platz 59 gesetzt. Es war das erste erfolgreiche Rap-Stück, das mit klarer Sprache auf die harten Lebensbedingungen in den Ghettos der Millionenstadt New York einging.

2007 wurde „Grandmaster Flash and the Furious Five“ als erste Rap-Band der Geschichte in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Auf der Website der Ruhmeshalle heißt es, die Band habe Hip-Hop „von der Party-Musik zu einer Waffe für den sozialen Wandel“ gemacht. (afp/rei)

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