2

„Kleine Befreiung“Ex von DFB-Legende zeigt sich nackt im „Playboy“

Simone Ballack (50) ist „Playboy“-Coverstar der August-Ausgabe. Sie spricht von „Befreiung“ und macht mit sich mit den Fotos ein Geschenk an sich selbst.

Was für ein toller Auftritt! Simone Ballack (50) ist das Covergirl der August-Ausgabe 2026 des „Playboy“ – und für sie ist das Shooting mehr als nur das Produzieren schöner Bilder. Der Reality-Star, der noch Anfang des Jahres im RTL-Dschungelcamp zu sehen war, will ein Statement setzen gegen Schönheitsdruck und gegen Selbstzweifel.

„Das Playboy-Shooting war für mich wie eine kleine Befreiung. Jahrelang habe ich mich nicht richtig wohlgefühlt und andere immer toller und schöner als mich gefunden“, sagt sie im Interview mit dem „Playboy“. Und sie schiebt den Satz hinterher, der wie eine klare Ansage gegen jede  Unsicherheit: „Ich bin jetzt 50, ich bin im Playboy, die Fotos sind schön – es ist doch alles okay.“

„Auch wird der Druck auf Frauen im Alter nicht weniger“

Ballack macht klar: Es gehe ihr mit dem Shooting vor allem um eine Botschaft nach außen. „Auch wird der Druck auf Frauen im Alter nicht weniger, am besten sollte man mit 60 noch aussehen wie eine 30-Jährige“, sagt sie. Ihr Ziel: „Mit den Playboy-Fotos will ich zeigen, dass man sich davon freischwimmen kann.“

Blick auf das aktuelle Cover der August-Ausgabe des „Playboy”.

Copyright: Sabine Liewald für PLAYBOY Deutschland August 2026

Blick auf das aktuelle Cover der August-Ausgabe des „Playboy”.

Die 50-Jährige verbindet das Shooting zudem mit einem sehr persönlichen Datum. „Ich bin im Februar 50 geworden, das Playboy-Cover ist ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk an mich selbst“, sagt Ballack. Für sie sei es gerade deshalb stimmig: „Ich finde, das ist ein gutes Alter für diese Fotos, vor allem weil man ein ganz anderes Selbstbewusstsein hat als früher.“

Auch ihr Blick auf den eigenen Körper habe sich verändert, sagt sie. Weg vom Fokus auf irgendwelche Makel, hin zu mehr Akzeptanz. Ballack beschreibt, wie sehr sie sich früher an Details abarbeitete: „Ich habe meinen Körper früher mit anderen Augen wahrgenommen.“ So habe sie etwa nie gesehen, dass sie eigentlich sehr lange Beine habe. „Ich bin mit 1,70 Metern nicht besonders groß und habe mich nur immer gewundert, dass mir Oberteile an den Trägern zu lang sind. Für mich war klar: Ich habe einen zu kurzen Oberkörper.“

„Jetzt hat sich die Perspektive geändert“

Und sie erzählt, wie sie darin auch noch lange ein Problem für sich selbst gesehen habe: „Ich habe jahrelang aus einer sehr schönen körperlichen Eigenschaft eine schlechtere gemacht – jetzt hat sich die Perspektive geändert.“

Simone Ballack sieht den Umgang mit ihrem Körper heute gelassen.

Copyright: Sabine Liewald für PLAYBOY Deutschland August 2026

Simone Ballack sieht den Umgang mit ihrem Körper heute gelassen.

Viele kennen Simone Ballack bis heute auch als frühere Ehefrau von Michael Ballack, dem einstigen „Capitano“ der DFB-Elf. Der Ex-Nationalmannschaftskapitän prägte über Jahre die deutsche Fußball-Nationalelf, war das Gesicht einer ganzen Generation und stand dauerhaft im Rampenlicht – und mit ihm auch seine Familie.

Simone Ballack war von 2008 bis 2012 mit dem ehemaligen Fußballprofi  verheiratet, hat mit ihm drei Söhne. Der mittlere Sohn, Emilio Ballack, kam 2021 im Alter von 18 Jahren bei einem Quad-Unfall ums Leben. 


Weitere Motive exklusiv hier unter: Playboy.de.


Die 50-Jährige erklärt weiter, warum sie sich heute von möglichen Reaktionen nicht mehr treiben lassen wolle. „Ach, ganz ehrlich, nach 28 Jahren in der Öffentlichkeit erwarte ich gar nichts mehr. Mir ist das so egal.“ Ihre Kinder wüssten das, so Ballack weiter, „über alles andere mache ich mir keinen Kopf“. Und ihre Freunde? „Die werden super happy und stolz sein.“

Wer Ballack zuhört, merkt: Es geht ihr nicht darum, irgendwie bewertet zu werden. Oder sich selbst zu bewerten. Und genau darin liegt vermutlich die eigentliche Stärke ihres Playboy-Auftritts. (mg)

Armin Laschet möchte Europa von Donald Trump unabhängig wissen. (Bild: ZDF.de)
ZDF-„Morgenmagazin“
Bei Trump-Frage muss Laschet verlegen schmunzeln