Senta Berger gesteht: Bei Spielen schummelt sie immer.
„Da trickse ich, wo ich kann“Senta Berger gesteht ihre kleine Schummelei bei Gesellschaftsspielen

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2021 erhielt Senta Berger den Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises - nun ist sie als beste Hauptdarstellerin nominiert. (Archivbild)
Senta Berger (85) ist eine der größten Schauspielerinnen Deutschlands, doch bei Gesellschaftsspielen kennt sie keine Gnade. Ganz im Gegenteil! Die Schauspiel-Ikone will immer gewinnen – und greift dafür auch mal zu unerlaubten Mitteln.
„Da trickse ich, wo ich kann“, gestand die 85-Jährige jetzt ganz offen gegenüber der dpa in München. Ihre Familie sei eingeweiht: „Alle wissen es. Und das macht ja auch Spaß.“ Früher, in ihrem kleinen Landhaus in Niederbayern, sei oft gespielt worden. Berger gibt lachend zu: „Ich war immer diejenige, die gewinnen wollte und auch gewonnen hat, weil ich manchmal ein wenig geschummelt habe.“
Große Ehre beim Deutschen Filmpreis
Ganz ohne Schummeln, dafür mit umso mehr Talent, hat sich Berger nun eine ganz besondere Anerkennung verdient. Für ihre Hauptrolle im Kinofilm „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ ist sie für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Allein die Nominierung sei für sie schon eine riesige Freude, betonte Berger mit Blick auf die Verleihung am 29. Mai in Berlin. „Ich finde die Nominierung schon eine Auszeichnung“, erklärte sie. „Ich bin ja von der Sektion Schauspiel gewählt worden und das bedeutet mir sehr viel, dass Kollegen diese Arbeit gesehen haben und wertschätzen.“
Eine Treppe voller Preise
Obwohl die 85-Jährige schon unzählige Ehrungen erhalten hat, hat jede Trophäe einen besonderen Stellenwert. „Ich verbinde mit den Preisen von früher schon den Abend, die Verleihung, die Aufregung, also das spüre ich schon noch“, sagte Berger. Und die Preise haben einen Ehrenplatz.
„Wir haben zu Hause eine schöne, alte Treppe, die hinaufführt in den ersten Stock, und weil sie so breit ist, haben wir an der Mauerseite an allen Stufen Michaels und meine Preise aufgestellt“, erzählte die Schauspielerin. Eine rührende Erinnerung auch an ihren 2024 verstorbenen Ehemann, den Filmemacher Michael Verhoeven.
Familiensache: Auch Sohn Simon hofft auf eine Lola
Die Vorfreude auf den Deutschen Filmpreis ist bei Senta Berger riesig – auch, weil ihr Sohn Simon Verhoeven ebenfalls auf eine Lola hoffen darf. Seine Tragikomödie „Ach, die Lücke, diese entsetzliche Lücke“ ist gleich mehrfach nominiert, unter anderem als Bester Spielfilm und für die Beste Regie.
„Es war eine besonders schöne Drehzeit und wir haben gewusst, es wird ein besonderer Film. Wir haben nicht daran gedacht, dass dieser Film so geliebt wird“, sagte Berger stolz. (dpa/red)
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