Was steckt hinter den Fake News über Vincent Gross? Der Sänger schildert, wie KI-generierte Videos ihn zum dritten Mal in dieser Woche sterben ließen.
Schlagersänger auf Instagram„Wollte Euch mitteilen, dass ich gestorben bin“

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Vincent Gross singt bei der Live-Fernsehshow „Schlagerchampions 2024“ im Velodrom.
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Schlagersänger Vincent Gross („Aperol Spritz“) hat seine Fans vor betrügerischen Falschmeldungen gewarnt. „Ich wollte Euch einfach mitteilen, dass ich letzte Woche wieder mal gestorben bin“, sagte er auf Instagram.
Dort verwies er auf ein YouTube-Video mit dem Titel „Endstadium Krebs: Vincent Gross (†29) verabschiedet sich von seinen Schweizer Fans“, um auf eine Masche aufmerksam zu machen.
„Die Betrüger werden immer perfider“
„Die Betrüger werden immer perfider“, reagierte Gross darauf. „Die posten solche Fake News, dass ich tot bin, die Leute klicken drauf und dann schalten die Werbung vor die Videos und dadurch machen die ihr Geld.“ Er habe das „präventiv“ mit seinen Followern teilen wollen, um die Masche zu erklären, schrieb der 29-Jährige außerdem dazu.
Seit sechs Monaten findet sich auf der Plattform YouTube ein Video, das über eine angebliche Darmkrebs-Erkrankung von Gross berichtet. Der Titel suggeriert durch das Kreuz, der Musiker sei gestorben. Der etwa elfminütige Clip wurde mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Zu sehen ist darin etwa Bildmaterial von Moderator Günther Jauch sowie Gross. Eine Männerstimme berichtet von der Diagnose.
Gross zeigte sich in seiner Reaktion empört: „Bei all den krassen KI-Möglichkeiten sollte es doch für eine große Plattform wie für YouTube möglich sein, so Fake-News-Videos automatisch wegzuselektieren.“ Der Sänger fragte, wann etwas dagegen gemacht werde, und ergänzte: „Ich bin jetzt diese Woche, glaube ich, schon zum dritten Mal gestorben.“ In dem Instagram-Beitrag stellte er dann noch klar: „Keine Angst - ich bin wohl auf und kerngesund!“ (dpa)
