Familienglück nach anfänglicher Skepsis: Matthias Reim spricht über das Leben mit Tochter Zoe und schließt weiteren Nachwuchs nicht aus.
Matthias Reim über Nachwuchs„Ich weiß nicht, ob ich nicht schon zu alt bin“

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Matthias Reim und Christin Stark haben seit März 2022 ein gemeinsames Kind. (Archivbild)
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Für Schlagersänger Matthias Reim und seine Ehefrau Christin Stark ist die gemeinsame Tochter Zoe das zentrale Familienglück. Doch vor der Geburt des Mädchens vor vier Jahren sah sich der heute 68-Jährige mit erheblichen Bedenken konfrontiert.
In einem Gespräch mit dem SWR in der Sendung „Landesschau Baden-Württemberg“ sprach der Musiker nun über seine damaligen Vorbehalte hinsichtlich seines fortgeschrittenen Alters.
Zum Zeitpunkt der Geburt im März 2022 war Reim 64 Jahre alt. „Da habe ich auch gedacht: ‚Ich weiß nicht, ob ich nicht schon zu alt bin‘“, räumte er im Interview ein. Diese Bedenken verflogen jedoch unmittelbar nach der Ankunft des Neugeborenen.
Matthias Reim wurde mit 64 noch einmal Vater
Das Kind fasziniere ihn seither jeden Tag: „Ich kann meinen Blick nicht von ihr wenden. Ich muss sie immer angucken, wie so ein Wunder.“
Zoe ist das siebte Kind des Sängers, der den Alltag mit der Vierjährigen intensiv auskostet. Die Rollenverteilung zwischen ihm und der 36-jährigen Christin Stark beschreibt Reim pragmatisch: „Ich bin so der Papa fürs gröbere Spiel und Mama ist für die feineren Spiele.“ Während seine Frau mit der Tochter vor allem zeichne und bastle, bevorzuge er Ausflüge mit dem Quad an den See.
Die späte Vaterschaft begreift Reim als Geschenk, nicht zuletzt, da er diese Lebensphase „wahrscheinlich zum letzten Mal“ in dieser Intensität wahrnehme. Eine nochmalige Erweiterung der Familie schließt der Musiker gleichwohl nicht kategorisch aus.
Weiterer Nachwuchs nicht gänzlich ausgeschlossen
Sollte seine Frau das Bedürfnis nach einem weiteren Kind hegen, stünde er dem offen gegenüber: „Ablehnen käme für mich nicht in Frage, wenn das der Wunsch meiner Frau wäre – und ein Herzenswunsch.“
Reim wollte außerdem seinen bereits erwachsenen Nachwuchs vor den Härten der Musikbranche bewahren. Wie der Musiker in der SWR-Sendung „Landesschau Baden-Württemberg“ berichtete, sei ihm das bei seiner Tochter Marie Reim und seinem Sohn Julian Reim jedoch nicht gelungen.
„Es war ja ihnen nicht auszureden“, sagte der Künstler rückblickend über die Ambitionen seiner Kinder. Zwar habe er darauf bestanden, dass beide zumindest das Abitur ablegen und im Anschluss ein Studium beginnen. Stattdessen absolvierten sie jedoch Studio-Praktika.
Seine Skepsis begründete Reim mit den Eigenheiten des Geschäfts. Wenn sich ein Mensch diesen Weg aber wünsche, lasse er sich nicht aufhalten. Zugleich warnte der Musiker vor den Schattenseiten: „Es ist ein steiniger Weg und man kommt nie an.“ (jag)
