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13.000-Euro-Hammer!Schlagerstar bangt um Existenz

Marina Marx macht das Peace-Zeichen.

Copyright: Jason Harrell/dpa

Marina Marx gehört zu Deutschlands beliebtesten Schlagersängerinnen. (Archivbild)

Aktualisiert:

Rund 13.000 Euro Corona-Hilfen soll Marina Marx zurückzahlen. Die Schlagersängerin macht ihre Sorgen nun öffentlich.

Schlagersängerin Marina Marx steckt in ernsten Geldproblemen. Der Grund: Die Behörden fordern Geld aus der Corona-Zeit zurück. Das hat die Musikerin am Dienstag öffentlich gemacht, gegen 11.03 Uhr in einem Video auf Instagram. Es geht nach ihren eigenen Angaben um etwa 13.000 Euro Corona-Überbrückungshilfen.

Die 36-Jährige sagt in dem Clip: „Mir drohen Rückzahlungen von knapp 13.000 Euro Corona-Überbrückungshilfen und ich weiß gerade nicht, wie ich das alles schaffen soll.“ Das Video zu veröffentlichen, sei ihr nicht leichtgefallen. Doch sie wisse nicht mehr, wohin mit all der Angst, der Enttäuschung und den Sorgen.

Corona-Hilfen: Marina Marx will faire Prüfung jedes Einzelfalls

Marx steht nicht nur auf der Bühne, sie gibt auch Gesangsunterricht. In den letzten Jahren landete sie gleich mehrere Erfolge. Zu ihren Hits zählen „One Night Stand“ und „Weißt du noch“. Mit Nino de Angelo sang sie das Duett „Liebe fühlt sich anders an“. Außerdem ist sie immer wieder in den Shows von Florian Silbereisen und im „ZDF-Fernsehgarten“ zu sehen.

Beantragt hatte Marx die Hilfen in der Zeit, als Kunstschaffenden wegen der Pandemie-Einschränkungen die Lebensgrundlage wegbrach. Das Geld, das sie jetzt zurückzahlen soll, kann sie nach eigener Schilderung derzeit nicht aufbringen.

„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal solche Angst um meine eigene Existenz haben würde“, sagt die Sängerin. Wie es für sie im Job und finanziell weitergeht, wisse sie nicht.

Eine Extrawurst will Marx aber ausdrücklich nicht. „Ich erwarte keine Sonderbehandlung“, macht sie deutlich. „Ich wünsche mir einfach, dass besondere Einzelfälle auch individuell und fair geprüft werden.“

Marina Marx an der Seite von Beatrice Egli (l).

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Marina Marx an der Seite von Beatrice Egli (l). (Archivbild)

Sie geht davon aus, dass gerade viele andere Künstlerinnen, Künstler und Selbstständige vor ähnlichen Lasten stehen. Deshalb wolle sie das Thema stellvertretend für sie ansprechen.

Viel Zuspruch für Marina Marx aus der Kulturszene

In den sozialen Netzwerken kam schnell Resonanz auf das Video. Auch andere Gewerbetreibende erzählten von Rückforderungen. Rückendeckung gab es zudem aus der Musikszene.

Unter den Unterstützern: H-Blockx-Chef Henning Wehland und Schlagerkollegin Sonia Liebing. Mit ihr stand Marx im Mai 2024 zusammen in der Kölner Kantine auf der Bühne. Wie es mit der Prüfung durch die Behörden weitergeht, dazu gibt es bislang keine Angaben. (jag)