Rollstuhl-Drama Schlager-Legende spricht über Wahrheit hinter schlimmer OP

Ireen Sheer und Patrick Lindner im März 2020 beim Cirque de Soleil in München.

Ireen Sheer und Patrick Lindner im März 2020 beim Cirque de Soleil in München.

Sie ist eine der größten Schlager-Legendes Deutschlands. Vor Kurzem drohte Ireen Sheer ein Lebensabend im Rollstuhl. Nun spricht sie offen über ihre OP.

Köln. Anfang September wandte sich Schlager-Legende Ireen Sheer („Goodbye Mama“) vor einer OP in der Berliner Charité noch an ihre Fans, den Grund für ihren Krankenhaus-Aufenthalt aber nannte sie nicht.

Gegenüber „Bild“ sprach sie nun über die Details und verriet, wie dringend der Eingriff war.

Bei der Sängerin war demnach eine Verengung des Spinalkanals in der Halswirbelsäule diagnostiziert worden.

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„Mein Arzt sagte mir, ich müsse sofort operiert werden. Ohne eine OP würde ich ziemlich schnell im Rollstuhl landen und wäre gelähmt. Das war ein großer Schock“, berichtet die britische Sängerin.

Ireen Sheer drohten Lähmungserscheinungen

Eine weitere Verengung des Spinalgangs hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Absterben wichtiger Nerven und zu Lähmungserscheinungen geführt. Der Eingriff unter Vollnarkose dauerte rund zwei Stunden – und hinterließ Spuren.

„Als ich wach wurde, war meine Stimme weg. Das hat mich in Panik versetzt. Ich hatte Schüttelfrost, fühlte mich furchtbar schwach und konnte erst einmal zwei Tage nur liegen“, erklärt die Schlager-Sängerin im „Bild“-Interview. Inzwischen habe sich ihre Stimme wieder normalisiert.

Seit über 60 Jahren ist Sheer eine feste Größe auf den deutschen Showbühnen. Einem größeren Publikum wurde die heute 72-Jährige unter anderem auch durch ihre Teilnahmen beim Grand Prix Eurovision de la Chanson (heute Eurovision Song Contest) bekannt.

Für Luxemburg errang sie 1974 mit dem Titel „Bye Bye, I Love You“ Platz vier. Vier Jahre später landete sie für Deutschland mit „Feuer“ auf dem sechsten Platz. (tsch)

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