Die Schlagerqueen feiert ihren 60. Geburtstag. Wir feiern Sie mit einer kleinen Zeitreise in Bildern.
Schlagerstar wird 60So sah Andrea Berg früher aus

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Andrea Berg feiert im Januar 2026 ihren 60. Geburtstag. (Archivbild)
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Happy Birthday, Andrea Berg! Am Mittwoch (28. Januar 2026) feiert die unangefochtene Queen des deutschen Schlagers ihren 60. Geburtstag. Dass sie diesen Meilenstein mit einer unglaublichen Energie erreicht, bewies sie erst vor wenigen Tagen am 23. Januar 2026 in der „NDR Talk Show“. Dort plauderte sie bei Barbara Schöneberger über ihr Leben und ihr großes Herzensprojekt, zu ihrem Ehrentag 60.000 Euro für den guten Zweck zu spenden. Doch wer die heutige Powerfrau sieht, vergisst fast, wie alles einmal begann.
Der Beginn einer Ära: Andrea Berg am Anfang ihrer Karriere
Die Zeitreise startet im September 1992. Auf dem Cover ihres Debütalbums „Du bist frei“ begegnet uns eine ganz andere Andrea Berg. Fast schon schüchtern blickt die junge Frau aus einem Korbstuhl in die Kamera. Mit „Schau mir noch mal ins Gesicht“ oder „Kilimandscharo“ feierte sie ihre ersten Hits.

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Andrea Berg bei einem Auftritt in Chemnitz. (Archivbild von 1999)
Ihr Look war damals noch vom natürlichen Charme der frühen 90er-Jahre geprägt – weit entfernt von den glitzernden Show-Roben, die später ihr Markenzeichen werden sollten. Aus der bodenständigen Arzthelferin, die 1996 mit „Die Gefühle haben Schweigepflicht“ durchstartete, wurde jedoch in Windeseile ein Star, der die Optik einer ganzen Branche mitprägte.
Wilde Locken und der große Bambi-Moment
In den späten 90er-Jahren erfand sie sich neu: Die rote Lockenmähne wurde 1998 zu ihrem unverwechselbaren Symbol. Es war die Ära der Lebensfreude, in der sie auf der Bühne gerne zu farbenfrohen und transparenten Outfits griff.

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Andrea Berg feierte 2001, etwa zur Zeit der Entstehung dieses Fotos, mit „Du hast mich tausendmal belogen“ einen ihrer größten Erfolge – heute gilt der Song als echter Schlagerklassiker. (Archivbild)
In den frühen 2000er-Jahren experimentierte sie weiter: 2002 sah man sie im Wet-Look mit korallfarbenen Tops, während sie 2004 in einem schwarzen, glitzernden Bauchfrei-Kleid pure Eleganz ausstrahlte.

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Andrea Berg im Jahr 2005. (Archivbild)
2005 folgte ihre rockige Phase mit schwarzer Korsage und dem legendären Elefanten-Gürtel auf der Bühne. 2006 kehrte sie im weinroten Abendkleid zum klassischen Schlager-Glamour zurück, gefolgt von einer wilden Lockenmähne mit markantem Kreuzanhänger im Jahr 2007. Drei Jahre später folgte ein weiterer großer Hit mit „Ich liebe das Leben“.

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Auch die sexy Corsage wurde über die Jahre zu einem Markenzeichen von Andrea Berg. (Archivbild)
Ein unvergessener modischer Höhepunkt war der „Bambi 2013“ in Berlin. Hier zeigte sich Andrea Berg in einem atemberaubenden, dunkelblauen Kleid mit tiefem Dekolleté. Die Haare trug sie damals glatter und in einem tieferen Rotton – ein Look, der den Weg für die heutige Eleganz ebnete.

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Andrea Berg erhielt 2013 den Bambi. (Archivbild)
2017 überraschte sie ein Jahr nach dem Hit-Knaller „Diese Nacht ist jede Sünde wert“ mit Stirnfransen und einem kunstvollen Mosaik-Kleid. Dass sie auch als Elfe eine gute Figur macht, bewies sie 2019 zum Auftakt ihrer „Mosaik“-Tour in der Porsche-Arena in einem spektakulären grünen Kostüm mit goldenen Verzierungen. In den folgenden Jahren gelangen ihr mit „Ja, ich will”, „Hallo Houston” und „Ich würd’s wieder tun” Hits am laufenden Band.

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Schlagersängerin Andrea Berg beim Auftakt ihrer „Mosaik“-Tour in der Porsche-Arena. (Archivbild)
Pure Souveränität im Jahr 2026
Heute, am 28. Januar 2026, ist Andrea Berg bei sich selbst angekommen. Ihr aktueller Stil, den sie auch bei ihrem jüngsten Auftritt im NDR präsentierte, setzt auf zeitlose Klasse. Die einst wilden Locken sind weichen, edlen Wellen gewichen.

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Andrea Berg bei der Aufzeichnung der „NDR Talk Show“ im NDR Fernsehstudio Lokstedt. (Archivbild)
Statt schriller Experimente trägt sie heute bevorzugt hochwertige Stoffe und warme Farben wie ein tiefes Bordeaux, was ihre natürliche Strahlkraft unterstreicht. Mit 60 Jahren wirkt sie fitter und moderner als zu Beginn ihrer Karriere. Wir ziehen den Hut vor dieser Verwandlung und freuen uns auf alles, was da noch kommt!

