Die Pop-Ikone packt aus: Sarah Connor enthüllt eine tiefe Ehekrise und Lieder, die sie jahrelang geheim hielt.
„Schlaf mich durch fremde Betten“Ehe-Beichte bei Sarah Connor

Copyright: imago images/mix1
Sarah Connor hat in einem Interview schonunglos ausgepackt. (Archivbild)
Sarah Connor gewährt ganz private Einblicke. Zur Wiederveröffentlichung ihres Albums „Freigeistin“ (kommt 2025) redet die 45-jährige Musikerin Klartext. Es geht um eine echt schwierige Zeit mit ihrem Ehemann Florian Fischer (51). Eine schwere Phase liegt hinter den beiden, weswegen sie sich momentan bei öffentlichen Anlässen rar machen.
Sarah Connor über ihre Ehe-Krise: „Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit“
Im Interview mit „Apple Music“ sprach Connor über eine heftige Krise. Diese hat sie vor ungefähr fünf Jahren zusammen mit ihrem Mann durchgemacht. Aus dieser Zeit stammt auch ihr Lied „Zusammen ist man weniger kaputt“.
Die Aufnahmen im Studio seien damals von Gefühlen der „Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit“ bestimmt gewesen. Es sei für die Musikerin „so krass“, diesen Titel heute wieder auf der Bühne zu singen.
Connor erklärt, warum solche Songs oft lange im Verborgenen bleiben. Zuerst legt sie Stücke mit sehr persönlichem Inhalt auf Eis. Der Grund: Sie sind „zu intim, zu nah“.
Erst mit etwas Distanz zum Erlebten kann sie diese Lieder veröffentlichen. Dabei denkt sie auch an andere Menschen in ähnlichen Lebenslagen. Ihrer Ansicht nach wäre es „geizig“, den Schmerz, aber auch die Hoffnung, für sich zu behalten.
Songtext enthüllt: „Schlaf mich durch fremde Betten“
Wie dramatisch die Lage wirklich war, verdeutlichen die Zeilen aus „Zusammen ist man weniger kaputt“. Der Text ist eine schonungslose Offenbarung: „Und dann zieh’ ich wieder los, geh auf die Reise. Tanz eng mit andern Typen, lache laut und weine leise (…). Schlaf mich durch fremde Betten in der Hoffnung, dass ich heile.“
Ihr Computer ist für sie eine Art Tresor, in dem sie ihre finstersten Gedanken aufbewahrt. Ihrem Mann Florian habe sie deshalb eine unmissverständliche Warnung gegeben: „Guck nicht in meinen Computer, guck nicht da rein. Das willst du einfach nicht sehen.“
Mit einer Prise Selbstironie merkte sie an, dass ihre Notizen nach ihrem Tod wohl für ein Buch reichen würden. Doch sie stellt auch klar: Rückblickend war nicht alles so düster, wie es sich in dem Moment angefühlt hat. (jag)

