Schock-Urteil für Verona Pooth: Richter lassen die Ikone im Schmuck-Zoff abblitzen! 675.000 Euro futsch – ihre Altersvorsorge ist Geschichte.
Bittere PleiteRichter lassen Verona Pooth-Klage eiskalt abblitzen

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Bittere Klatsche für Verona Pooth. (Archivbild)
Was für eine bittere Klatsche für Verona Pooth! Die Moderatorin wollte vor dem Düsseldorfer Landgericht Gerechtigkeit für ihr gestohlenes Gold, doch am Ende blieb ihr nur der Weg aus dem Gerichtssaal mit leeren Händen.
Die Richter der Spezialkammer 9 A machten am Montag laut „Bild“ kurzen Prozess und schmetterten Veronas Schadensersatzklage gegen ihren Versicherungsmakler gnadenlos ab. 675.000 Euro, auf die die 58-Jährige gehofft hatte, sind damit wohl endgültig Geschichte.
Der Heiligabend-Horror wirkt nach
Dabei ging es um ihr „Lebenswerk“, wie Verona es selbst nannte. Seit dem Horror-Einbruch in ihre Villa in Meerbusch an Heiligabend 2021 kämpft die Werbe-Ikone um den vollen Ersatz ihrer Juwelen. Die Diebe stahlen damals Schmuck, Diamanten und Luxus-Uhren von Marken wie „Cartier“ und „Rolex“.
Die Versicherung hatte zwar bereits 975.000 Euro gezahlt, doch laut Verona reichte das bei weitem nicht aus. Sie war überzeugt, dass ihr Makler sie falsch beraten hatte und sie deshalb massiv unterversichert war.
Die Richter kannten keine Gnade
Doch die Justiz sah die Sache völlig anders. Der Makler habe seine Hausaufgaben gemacht und alle von der Moderatorin angegebenen Werte ordnungsgemäß dokumentiert. Besonders bitter für Verona: Die Richter betonten, dass sie die ihr zugesandten Listen nie beanstandet hatte.
Zudem fehlten schlichtweg die schriftlichen Beweise dafür, dass sie der Versicherung spätere Neukäufe im Laufe der Jahre überhaupt gemeldet hatte. Damit blieb dem Gericht keine andere Wahl, als die Klage abzuweisen.
Ihr mühsam erspartes Vermögen ist weg
Für Verona Pooth ist dieses Urteil ein finanzielles Debakel. Sie hatte über 25 Jahre lang gezielt in hochwertigen Schmuck investiert, statt wie andere auf Aktien oder Immobilien zu setzen. Diese Strategie der Altersvorsorge ist nun krachend gescheitert. Während sie inzwischen mit ihrer Familie in Dubai lebt, bleibt in der alten Heimat nur der Frust über den verlorenen Prozess.
Die Werbe-Ikone hat nun einen Monat Zeit, um in Berufung zu gehen, doch die Aussichten auf einen Sieg schwinden nach dieser juristischen Abreibung gewaltig. (jag)
