Rede abgebrochenPrinz Harry erlebt Fiasko auf der Bühne

Prinz Harry, Herzog von Sussex, trifft eine Gewinnerin im Rahmen der WellChild Awards 2026.

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Prinz Harry kann Reden nur mit Teleprompter. (Archivfoto)

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Peinlicher Auftritt in New York: Prinz Harrys Rede über KI-Gefahren endet wegen einer Technik-Panne in Gelächter.

Ein wichtiger Auftritt, eine ernste Botschaft über KI-Gefahren. Doch für Prinz Harry wird es zum Fiasko. Nach wenigen Minuten ist Schluss – wegen eines schwarzen Bildschirms.

Prinz Harrys Vortrag bei der Clinton Global Initiative in New York fand ein jähes Ende. Der Duke of Sussex musste am Mittwoch (23. September) mitten im Satz aufhören. Der Grund: eine technische Störung am Ablesegerät, die ihn zwang, seine Ansprache vorzeitig abzubrechen.

Während der Podiumsdiskussion „Getting Disruption Right“ thematisierte Harry die Bedrohungen durch KI, speziell für die jüngere Generation. Meghans Gatte unterstrich als Familienvater die Dringlichkeit des Themas. Er erklärte: „Social Media hat gelernt, unsere Aufmerksamkeit zu erregen. KI lernt, wie sie in unsere Beziehungen eindringen kann“.

Mitten im Satz: Plötzlich war der Bildschirm schwarz

Er führte aus, dass die Technologie nicht nur um Beachtung buhle, sondern auch um Vertrauen und emotionale Bindung. Harry erinnerte an tragische Vorfälle, bei denen KI-Anwendungen mit dem Suizid von Jugendlichen in Verbindung standen. Seine eindringliche Mahnung: „Wir haben keine Jahre Zeit für das, was als Nächstes kommt“.

Doch unmittelbar danach passierte die Panne. Das Ablesegerät fiel aus. Der Prinz hielt inne, starrte auf den Monitor und meinte trocken: „Das war es“. Dann legte er das Mikrofon nieder und ging von der Bühne. Die Reaktion im Saal: eine seltsame Mischung aus Gelächter, Beifall und offener Verwirrung.

Harrys Comeback mit einem Augenzwinkern

Der jüngere Sohn von König Charles war offensichtlich nicht imstande, seinen Vortrag ohne die elektronische Unterstützung zu vollenden. Ein Sprecher räumte im Anschluss die technische Störung am Teleprompter ein.

Rund 40 Minuten vergingen, in denen auch Hillary Clinton das Wort ergriff, bevor Harry wieder erschien. „Da sich KI in meine Rede eingeschlichen hatte, wurde ich gebeten, nach vorne zu kommen und sie zu Ende zu halten“, scherzte er bei seiner Rückkehr. Er fügte hinzu: „Es war interessant zu sehen, worum es sich in Teil zwei so sehr gesorgt hat.“ Im Anschluss beendete er seine Ansprache mit einem Appell für stärkere Schutzvorkehrungen und mehr Verantwortungsbewusstsein.

Für Harry war es der erste bedeutende öffentliche Termin in den Vereinigten Staaten, nachdem er aus Großbritannien zurückgekehrt war. Sein humorvoller Umgang mit dem technischen Malheur amüsierte die Anwesenden. Gleichzeitig entlarvte der Vorfall, wie sehr sogar Kritiker von genau der Technologie abhängig sind, vor der sie mahnen. (red)