3

Pornodarstellerin enthüllt Dating-Albtraum„Männer sind bei mir nur von einer Sache besessen“

Dank ihrer Oberweite hat sich die Britin Summer Robert eine lukrative Karriere aufgebaut. Der Nachteil: Sie findet keinen Mann für eine echte Beziehung.

Copyright: Instagram/@scotchdolly97

Dank ihrer Oberweite hat sich die Britin Summer Robert eine lukrative Karriere aufgebaut. Der Nachteil: Sie findet keinen Mann für eine echte Beziehung.

„Alter, sag erst mal Hallo“: Die britische Pornodarstellerin Summer Robert erzählt offen von ihrem Dating-Albtraum.

Sie hat eine riesige Online-Fangemeinde, verdient mit Erotik-Content Geld – und trotzdem scheitert sie ausgerechnet dort, wo man es nicht vermuten würde: beim Dating.

Die britische Pornodarstellerin und OnlyFans-Star Summer Robert (28) sagt, ihre extrem große Oberweite mache es Männern offenbar unmöglich, sie als Person zu sehen. Das Ergebnis: plumpe Anmachen, Fetisch statt Gefühle – und ein Datingleben, das sich für sie wie ein endloser Spießrutenlauf anfühlt.

„Alter, sag erst mal Hallo. Wie geht’s dir?“

Es ist ein Dilemma: Dank ihrer Oberweite hat sich die Britin zwar eine lukrative Karriere und eine weltweite Fangemeinde aufgebaut. Die andere Seite der Medaille: Sie findet keinen Mann für eine ernsthafte Beziehung.

Im Interview mit „Daily Star“ beschreibt Summer, wie schnell die Gespräche kippen – oft schon, bevor sie jemanden überhaupt im echten Leben getroffen hat. Auf Dating-Apps gehe es fast immer sofort um ihre Brüste, verrät sie. „Sie schreiben mir dann sowas wie: ‚Tut dir der Rücken weh? Oh mein Gott, schau dir die Größe deiner T***en an. Oh mein Gott, deine T***en sind so groß“, erzählt sie.

Davon sei sie extrem genervt. „Und ich dann so: ‚Alter, sag erst mal Hallo. Wie geht’s dir? Frag mich doch, wie es mir geht.‘“

Diese Art der Gespräche sei keine Ausnahme, sondern völlig normal. „Das war’s. Jedes zweite Gespräch dreht sich um meine Brust.“ Für Summer seien die ständigen sexualisierten Kommentare „erschöpfend“.

Besonders krass finde sie es, wenn Männer ohne jeden Vorlauf direkt explizit werden. Eine Szene bleibt bei ihr hängen: „Neulich hat ein Typ, der echt süß war, gesagt: ‚Oh, lass uns nach Hause gehen, wir können Sex haben und ich steck’ ihn dir zwischen die Brüste.‘“, erinnert sie sich. Ihre Reaktion: pures Unverständnis: „Wie bitte? Frag mich doch erst mal irgendwas, bitte. Das ist so nervig und idiotisch.“

„Es ist nie romantisch“

Selbst wenn es zum Date komme, werde es nach ihren Worten nicht besser. „Es ist nie romantisch“, sagt Summer. Stattdessen laufe es oft auf das Gleiche hinaus: „Es ist immer nur so: Die wollen rüberkommen, Sex haben und dann wieder gehen.“ Sogar kleine Gesten, die in „normalen“ Dates selbstverständlich wären, fehlten ihr: „Ich werde eigentlich nicht groß ausgeführt. Nicht, dass ich das unbedingt bräuchte – aber es nervt, dass es nicht mal angeboten wird.“

Ein Erlebnis habe ihr den Rest gegeben: Nach einem Kuss habe ein Mann sofort vorgeschlagen, sie sollten nach Hause gehen und gemeinsam erotischen Content drehen. „Er hat’s kaputt gemacht“, sagt Summer. „Ich bin einfach weggegangen.“

Was sie daran am meisten verletzt: das Gefühl, von Anfang an nur als eine Art „Kategorie“ im Kopf des Gegenübers zu existieren. Summer erzählt, sie checke manchmal nach Dates, wem Männer so folgen – und finde dann „massig Girls mit großen Brüsten“. Ihr Fazit: „Dann denke ich mir: ‚Ah, also war ich einfach nur dein Fetisch.‘“ Dabei wünsche sie sich eine echte Beziehung. „Ich will in zwei Jahren verheiratet sein. Ich will einen Mann“, sagt sie. „Ich will so sehr heiraten, das ist schwer.“

Summer Robert leidet an Makromastie

Die 28-Jährige aus Glasgow sagt von sich selbst, sie habe „die größten Brüste in Großbritannien“. Und das nicht freiwillig. Sie leide an Makromastie, also einem unkontrollierten, übermäßigen Wachstum des Brustgewebes. Einen passenden BH zu finden, bezeichnet Summer als „unmöglich“. Die Größe bringe auch körperliche Probleme mit sich: chronische Schmerzen in Rücken, Nacken und Schultern sowie häufig Kopfschmerzen. Eine Brustverkleinerung sei in ihrem Fall „sinnlos“, da sie „wieder nachwachsen würden“, sagt sie.

Summer hat lange in der Gastronomie gearbeitet, sei bis in eine Führungsposition aufgestiegen – gleichzeitig hätten sie anzügliche Kommentare und Blicke belastet. „Viele Leute kamen nur vorbei, um mich zu sehen und meine Brüste anzustarren“, erinnert sie sich.

Die Idee, bei OnlyFans einzusteigen, sei schließlich auch aus dieser Erfahrung heraus entstanden – und habe etwas verändert. „OnlyFans hat mich selbstbewusst gemacht“, erklärt sie. Nun bleibt zu hoffen, dass sie bald auch den richtigen Mann findet. (mg)

Jimi Blue Ochsenknecht posiert.
Zoff um unbezahlte Rechnung
Jimi Blue Ochsenknecht muss erneut vor Gericht