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Pilcher-StarLiebt es sich im Camper besser als im Bett, Herr Böer?

Simon Böer campt gern mit seiner Familie, hier Ehefrau Anne und Sohn Milon.

Copyright: Böer/privat

Die Böers sind Naturfreunde. Wann immer es geht, zieht es die Bonner Familie ins Grüne oder ans Meer. 

Der passionierte Camper Simon Böer (am 12. April im Pilcher-Film zu sehen) gibt Tipps für eine England-Tour - und schwärmt vom Wohnmobil.

Ein klassischer Rosamunde-Pilcher-Stoff: Kate steht zwischen zwei Männern, einem Meeresbiologen und einem Philosophie-Professor. Den lernt sie ausgerechnet bei der Feier ihres 20. Hochzeitstages in einem Romantik-Hotel in Cornwall kennen.

Wie sie sich entscheidet, verrät Simon Böer (51) nicht. Dafür allerdings, warum die Dreharbeiten in Cornwall für ihn als leidenschaftlicher Camper immer ein Glücksfall sind.

Simon Böer über Favoriten beim Camping

Sie campen bekanntlich gern – sind Sie ein Schönwettercamper oder zieht es Sie auch bei Regen nach Cornwall?

Simon Böer: Ich bin definitiv kein reiner Schönwettercamper. Wir haben auch schon bei minus 10 Grad in Österreich ein wundervolles Wintercamp erlebt. Gerade Cornwall hat aber auch bei Wind und Regen seinen ganz eigenen Zauber. Dieses Raue, Ungezähmte – das gehört für mich absolut dazu. Klar, mit Sonne im Gesicht ist immer alles schöner, aber solange die Wellen surfbar sind, ist mir das schöne Wetter eigentlich zweitrangig.

Was macht den Reiz Cornwalls aus?

Simon Böer: Diese Mischung aus dramatischer Küstenlandschaft, Weite und gleichzeitig diese fast schon märchenhafte Ruhe. Man hat das Gefühl, die Zeit vergeht langsamer. Und das Licht dort – selbst an graueren Tagen – ist einfach besonders. Außerdem habe ich selten so freundliche und zugewandte Menschen getroffen wie an der Südwestküste Englands.

Wie beginnt für Sie auf dem Campingplatz der perfekte Morgen?

Simon Böer: Der perfekte Morgen beginnt ganz schlicht: unbedingt wie überall mit einem Kaffee – am liebsten mit Meerblick. Einfach den Augenblick genießen und sich vergegenwärtigen wie dankbar man sein kann, so auf Reisen zu sein. Der perfekte Abend ist ruhig – ein Glas Wein, vielleicht draußen sitzen, den Sonnenuntergang beobachten und einfach den Tag ausklingen lassen.

Kate Evens (Clelia Sarto, M.) steht zwischen zwei unterschiedlichen Männern: Ihrem Mann Andrew Evens (Simon Böer, r.), dem erfolgreichen Meeresbiologen, und Yamen Nicholls (Merab Ninidze, l.), dem Philosophieprofessor.

Copyright: ZDF und Steve Tanner

Clelia Sarto (Mitte), Simon Böer (rechts) und Merab Ninidze (links) spielen am 12. April 2026 die Hauptrollen im Rosamunde-Pilcher-Film „Wo die Liebe aufhört und wo sie beginnt“ (20.15 Uhr, ZDF).

Wo gibt es bei der Enge im Wohnmobil die meisten Reibungspunkte?

Simon Böer: Wir fahren einen LMC Cruiser, der ist schon ziemlich geräumig und trotzdem gibt es, je nachdem mit wie vielen Personen man unterwegs ist, schon mal organisatorische Herausforderungen. Ganz banale Dinge: Wer räumt was weg, wer steht im Weg, wann will wer duschen und wer hat hier schon wieder etwas liegen lassen? Aber genau das gehört ja auch dazu. Man lernt schnell, das Leben auf kleinerem Raum zu lieben, wenn man's sportlich nimmt. Achtsamkeit, Geduld und Rücksicht sind das A und O…. Eine gute Übung fürs Leben auch außerhalb des Wohnmobils.

Wo macht Liebe mehr Spaß – im Schlafzimmerbett oder im Wohnmobil?

Simon Böer (lacht): Da war ich noch nie ortsgebunden.

Welche Wohnmobilroute würden Sie unseren Lesern wärmstens ans Herz legen?

Simon Böer: Ganz klar: die Küstenroute von Dover runter nach Cornwall. Mit der Fähre übersetzen und dann immer wieder anhalten und diesen umwerfenden Ausblick genießen. Ich würde gar nicht so viel planen. Die schönsten Momente und Begegnungen passieren ganz von selbst bei dieser Art zu reisen.

Was nervt Sie an Campingplätzen?

Simon Böer: Zu viel Perfektion, zu viel dicht an dicht und zu wenig Natur. Wenn alles zu durchorganisiert ist, verliert es für mich ein bisschen den Charme. Wir mögen es lieber etwas ursprünglicher und sind auch häufig abseits der Campingplätze unterwegs. In Südengland gibt es häufig die Möglichkeit auf Farmen zu campen: große Wiesen, weitläufig und oft mit Blick aufs Meer. So mag ich das.

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